Fast jeder Mensch besitzt in der heutigen Zeit ein Girokonto. Ohne ein Girokonto ist die Teilnahme am Zahlungsverkehr ausgeschlossen. Viele Verbraucher haben ihr Girokonto ein Leben lang bei der gleichen Bank. Es kann allerdings Gründe dafür geben, das Girokonto zu kündigen und bei einer anderen Bank ein neues zu eröffnen.
Zu diesen Gründen können zum Beispiel der Umzug in einen anderen Ort, Unzufriedenheit mit dem eigenen Kreditinstitut oder aber ein günstigeres Girokonto bei einer anderen Bank zählen.
Wer sein Girokonto kündigt und ein neues Konto eröffnet, sollte dabei einige Dinge beachten. Verbraucher sollten sich im Rahmen der Kündigung ihres Girokontos an eine genaue Reihenfolge halten. Wer sein Konto zum Beispiel erst auflöst und dann ein neues eröffnet, kann große Probleme bekommen. Nachfolgend erhalten Sie eine Anleitung, an die sie sich Schritt für Schritt halten können.
Inhalt
1. Zuerst neues Girokonto anlegen.
Vor der Kündigung des alten Girokontos sollte zwingend die Eröffnung eines neuen Kontos erfolgen. Der Grund dafür ist, dass Daueraufträge, Lastschriften und auch die Gehaltseingänge erst auf das neue Konto umgestellt werden müssen. Diese Umstellung kann bis zu 8 Wochen dauern. Während dieser Umstellungszeit ist es sinnvoll, das neue und das alte Girokonto, welches stillgelegt werden soll, parallel laufen zu lassen.
Die meisten Menschen suchen bei der Neueröffnung die Banken vor Ort auf und eröffnen ein neues Konto zu sehr teuren Konditionen. Der Wechsel eines Girokontos ist allerdings die perfekte Gelegenheit, online verschiedene Banken und Kontomodelle miteinander zu vergleichen. Es gibt inzwischen sehr viele günstige Girokonten. Vor allem im Internet können die diversen Anbieter in wenigen Sekunden objektiv miteinander verglichen werden. Doch worauf kommt es bei diesem Vergleich an?
Wer die Girokonten und Kontomodelle verschiedener Anbieter miteinander vergleicht, sollte nicht nur auf die Kontoführungsgebühren achten. Neben den Gebühren für die Kontoführung kommt es vor allem auch auf die Zinskonditionen an. Fast jeder Verbraucher überzieht sein Konto von Zeit zu Zeit. Für eine Überziehung fallen dann hohe Zinskosten an. Wer ein Girokonto mit niedrigen Zinskonditionen für Überziehungen eröffnet, kann langfristig viel Geld sparen. Auch die Konditionen für die Verzinsung des Guthabens sollten bei einem Vergleich berücksichtigt werden.
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2. Nach der Kontoeröffnung das alte Konto nicht sofort kündigen
Verbraucher, die sich für ein neues Konto entschieden und dieses eröffnet haben, sollten, wie bereits erwähnt, ihr altes Konto nicht sofort kündigen. Wird das alte Konto sofort im Anschluss an die Eröffnung des neuen Kontos gekündigt, fallen sehr wahrscheinlich Gebühren für Mahnungen und Rücklastschriftgebühren an. Viele Kontoinhaber vergessen nämlich, dass regelmäßig per Lastschrift verschiedene Beträge vom Konto abgebucht werden.
Wird das Konto gewechselt, müssen die Zahlungsempfänger dieser Lastschriften benachrichtigt werden. Ein klassisches Beispiel für eine solche Lastschrift ist der monatliche Betrag, der vom Stromanbieter abgebucht wird. Das alte Konto sollte erst gekündigt werden, wenn alle Daueraufträge und Lastschriften auf das neue Konto umgestellt worden sind. Kann eine Lastschrift nicht abgebucht werden, weil das Konto nicht mehr existiert, fallen hohe Gebühren für die Rücklastschrift an. Diese Kosten können und sollten dadurch vermieden werden, dass beide Konten einige Zeit parallel laufen. Für das Kündigen der Daueraufträge reicht ein formloses Schreiben an die eigene Bank. Für die Umstellung der Lastschriften reichen formlose Schreiben an die jeweiligen Zahlungsempfänger.
3. Geldkarte entladen und Gebühren für die Kontoauflösung überprüfen
Geldkarten werden zwar in der heutigen Zeit relativ selten genutzt. Dennoch sollte jeder Karteninhaber vor der Kontoauflösung prüfen, ob sich noch Geld auf der Geldkarte befindet. Befindet sich noch Geld auf der Geldkarte und das Konto wird aufgelöst, so ist das Geld leider verloren.
4. Girokonto kündigen
Erst ganz am Ende sollten sich Verbraucher um die Auflösung des alten Girokontos kümmern. Für die Auflösung reicht ebenfalls ein formloses Schreiben, welches an die Bank geschickt wird. Das alte Konto sollte allerdings erst aufgelöst werden, wenn alle Lastschriften und Daueraufträge über das neue Konto verbucht werden. Vor der Auflösung sollten Kontoinhaber außerdem prüfen, welche Kosten oder Gebühren bei der alten Bank für die Auflösung anfallen. In manchen Fällen berechnen Banken hohe Gebühren für die Überweisung des Guthabens auf das neue Girokonto. Sollte das der Fall sein, ist es ratsam, das komplette Guthaben vor der Auflösung abzuheben oder vorab selbst zu überweisen.
Vorlage, Muster
Girokonto kündigen Vorlage, Muster
Vorlage bzw. Musterschreiben für das Auflösen bzw. Kündigen eines Kontos. (Nicht als PDF verfügbar)
Deutsche Bank
Deutsche Bank Girokonto kündigen: Siehe Anleitung oben, nichts weiter zu beachten.
Postbank
Die Postbank hat einige Information zum Konto kündigen unter antworten.postbank.de/frage/wie-kann-ich-mein-postbank-konto-aufloesen-13995.html. Dort rät sie auch „Geben Sie im Kündigungsschreiben eine Bankverbindung an, auf die wir eventuelles Restguthaben überweisen können.“
Comdirect
Comdirect Girokonto kündigen: Siehe Anleitung oben, nichts weiter zu beachten.
HypoVereinsbank
HypoVereinsbank Girokonto auflösen: Per Post, Fax oder in der Filiale möglich.
Sparkasse
Sparkasse Konto auflösen: Formloses Schreiben. Wichtig: An Ihre lokale Sparkasse senden.
Informationen über Off-Shore Konten: Was ist das (Bedeutung und Definition)? Kann man es legal eröffnen und anonym nutzen? Wie legt man einen Offshore Bank Account an?
Inhalt
Offshore-Konto: Was ist das?
Ein Offshore-Konto (englisch: Offshore Account) ist ein Konto auf einem Offshore-Finanzplatz. Diese gibt es sogar in Europa. Allerdings sind die Finanzexperten nicht ganz einig darüber, ob man auch so bekannte Geldanlage-Staaten wie Luxemburg, Liechtenstein und die Schweiz zu den Offshore-Finanzplätzen rechnen sollte.
Ein Offshore-Finanzplatz ist ein Gebilde, welches nicht mit europäischen Finanzämtern in der Weise zusammenarbeitet, dass es Informationen über die Kontoinhaber und/oder ihre Kontenerträge auf Anfrage ohne weitere Prüfung mitteilt.
Das war bis vor wenigen Jahren noch für Länder wie die Schweiz, Zypern oder Luxemburg zu unterstellen. Heute gilt dies innerhalb von Europa für diese beiden Länder nur mehr eingeschränkt, weil diese gegenwärtig zwar keine Informationen an die Finanzämter liefern, aber große Teile der Zins- und sonstigen Erträge automatisiert an die zuständigen staatlichen Stellen der Staaten, aus denen die Konteninhaber kommen, aushändigen. Für die Kanalinseln und für außereuropäische Gebiete (z.B. die Cayman Islands, Seychellen, Singapur, Dubai, Hong Kong, Belize oder die Bermudas) gelten diese Einschränkungen nicht. Oftmals sind dieser Länder auch Steueroasen, es werden dort also nur sehr geringe oder gar keine Steuern auf die Geldeingänge erhoben.
Für wen könnte das Anlegen eines Offshore Bank Accounts sinnvoll sein?
Bei deutschen und anderen europäischen Banken ist die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen selbstverständlich, eine anonyme Kontonutzung ist nicht möglich. Auf Anforderung von Justizstellen werden Konten und Kontenbewegungen offengelegt, beispielsweise um eine Strafverfolgung zu unterstützen oder Steuerhinterziehung zu unterbinden. Wer nicht möchte, dass sein Bankkonto in irgendeiner Hinsicht für staatliche Stellen transparent gemacht wird, der kann es sich überlegen, ein Offshore-Konto anzulegen.
Offshore Banking schafft auch Spielräume für Handlungen, die innerhalb Europas als illegal eingeschätzt werden, die man aber im außereuropäischen Ausland benötigt, um eine Genehmigung zu bekommen oder flexiblere Handlungsoptionen sicherzustellen. Eine große Motivation für das Anlegen von Offshore-Konten entsteht auch dadurch, dass man Zahlungsströme möglichst so gestalten möchte, dass Interessenten jedweder Art (z.B. ehemalige Geschäftspartner oder ehemalige Ehepartner) keine Informationen darüber bekommen können. Hier könnte also die Motivation zum Offshore-Konto eröffnen auch durch nicht legale Handlungsperspektiven bestimmt sein.
Ist ein Offshore-Konto legal?
Das Nutzen des Offshore-Kontos ist völlig legal, sofern man dieses nicht nutzt, um illegale Aktivitäten zu fördern. Jeder kann ich Deutschland oder Europa mit seinem Geld machen, was er will. Ob er es im Inland oder Ausland ausgibt oder ob er es auf ein Inlands-, Auslands- oder Offshore-Konto platziert, ist ihm überlassen.
Wer allerdings als Inländer das Offshore-Girokonto nutzt, um illegale Aktivitäten zu fördern oder illegal Steuern zu sparen, der nutzt das Offshore-Konto auf illegale Weise und muss bei Aufdeckung mit Strafverfolgung, hohen Steuernachzahlungen und Steuerstrafzahlungen rechnen. Eine Aufdeckung ist beispielsweise auf die Weise zu befürchten, wie es in den vergangenen Jahren durch die Steuerflüchtlings-CDs aus der Schweiz, Liechtenstein oder Luxemburg beobachtet werden konnte: Bankmitarbeiter hatten Informationen über Kontenbewegungen und Konteninhaber der Offshore Banking Accounts zu aus den Datenbanken der Geldinstitute auf CD oder DVD gebrannt (die berüchtigten „Steuersünder CDs“) und an deutsche Steuerbehörden / Finanzämter verkauft.
Offshore-Konto eröffnen
Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, um Geld auf ein Offshore-Konto zu bringen. Früher beliebt war der Bargeld-Transfer. Man besuchte den Finanzplatz und hatte das zu übertragende Geld unauffällig in einer Tasche dabei. Solche Vorgehensweisen sind heute immer noch beliebt, wenn es um nahe Offshore-Finanzplätze geht. Allerdings ist dieses Vorgehen nicht unproblematisch, denn innerhalb der EU gibt es Höchstbeträge für Bargeldbesitz und insbesondere bei Grenzübergängen kann dieser kontrolliert werden. Kann man dann nicht nachweisen, dass man legal in den Besitz des Bargeldes gekommen ist, dann wird das Bargeld durch die staatlichen Instanzen eingezogen.
Deshalb setzt man zum Eröffnen und zur Übertragung des Geldes auf das Offshore-Konto besser einen Vermittler ein. Früher haben das einheimische Banken gern übernommen, weil sie selbst auf den Offshore-Finanzplätzen mit eigenen Unternehmen oder über Geschäftspartner aktiv waren. Das funktioniert auch heute noch teilweise, wobei in vielen Fällen der Geldtransfer über verschiedene Stationen geleitet werden muss, was zu hohen Transferkosten führen kann. Außerdem muss man sich darüber klar werden, dass der Abgang des Geldes vom inländischen Konto dokumentiert wird und damit für polizeiliche oder steuerliche Ermittlungen eine Datenspur entsteht.
Paypal gehört zu den beliebtesten Bezahldiensten im Onlinebereich, er wird neben eBay auch in sehr vielen anderen Online Shops eingesetzt. Dennoch kann es immer wieder einmal vorkommen, dass man den Service nicht mehr in Anspruch nehmen möchte und sein Benutzerkonto löschen will. Dies gestaltet sich eher schwierig, denn den Link zum Deaktivieren des Kontos zu finden ist eine kleine Herausforderung. In unserem Beitrag erklären wir Ihnen, was Sie bei der Löschung beachten müssen.
Inhalt
Wie lösche ich meinen Paypal-Account?
Paypal Konto löschen: Wie geht das? Hier die Erklärung Schritt für Schritt:
Um den Account von Paypal aufzuheben, benötigen Sie zunächst einen Internetzugang und Ihre Logindaten. Hierzu zählen die E-Mail-Adresse und das Passwort.
Gehen Sie auf die Homepage des Bezahldiensts und loggen Sie sich wie gewohnt ein. Nachdem Sie das Login vollzogen haben, gelangen Sie auf die Startseite Ihres Kontos.
Hier müssen Sie den Menüpunkt »Mein Profil« anklicken. In dem Bereich finden Sie eine Liste mit vorgegebenen Unterpunkten. Klicken Sie innerhalb der Auflistung auf den Punkt »Mehr«.Auf diese Weise gelangen Sie zu drei großen Oberbegriffen, nämlich den Konto- und Finanzinformationen sowie den Verkäufereinstellungen.
Über den Punkt »Kontoinformationen« erhalten Sie Zugriff auf Ihre Daten, die Sie bei der Anmeldung hinterlegt haben. Ganz unten befindet sich der Button »Konto schließen«.
Sicherheitsfragen
Wenn Sie den Button betätigen, führt Paypal einige Sicherheitsmaßnahmen durch, um eine irrtümliche Löschung auszuschließen. Sie werden dabei aufgefordert, zwei Sicherheitsfragen zu beantworten. Die Fragen und Antworten wurden durch Sie bei der Registrierung selbst definiert. Im Anschluss leitet Sie Paypal auf die Kontoschließungsseite weiter. Hier müssen Sie noch den Grund angeben, warum Sie sich für die Deaktivierung entschieden haben. Hierfür stehen Ihnen verschiedene Antwortmöglichkeiten zur Verfügung, die Sie mit wenigen Mausklicks selektieren. Danach drücken Sie auf den Button »Konto schließen« und die Kontoauflösung ist geschafft.
Paypal Konto löschen ohne Passwort
Was mache ich, wenn ich mein Passwort vergessen habe?
Komplizierter ist der Sachverhalt, wenn Sie Ihr Passwort nicht mehr kennen. Sie erhalten ein neues Kennwort, indem Sie auf der Seite von Paypal den Punkt »Probleme beim Einloggen« anwählen. Dort wählen Sie »Passwort vergessen« aus – Sie müssen lediglich Ihre E-Mail-Adresse und einen Sicherheitscode angeben, der angezeigt wird. Ein Link zum Zurücksetzen wird Ihnen zugeschickt und Sie können ein neues Passwort definieren.
Paypal Konto löschen telefonisch?
Kann ich mein Paypal Konto telefonisch über die Service-Hotline löschen lassen?
Paypal Card
Die Passwortwiederherstellung können Sie auch auf telefonischem Wege einleiten. Falls Sie nicht selber bei Paypal anrufen möchten, ruft der Bezahldienst Sie gerne zurück. Unter »Passwort vergessen« besteht die Möglichkeit, den Wiederherstellungsservice »per Telefon« auszuwählen. Hier legen Sie fest, ob Sie sofort oder in einer Minute angerufen werden wollen. Danach wird Ihnen ein vierstelliger Code auf Ihrem Monitor angezeigt, den Sie ansagen müssen, sobald Sie den Telefonanruf erhalten.
Kann ich das Paypal Konto schriftlich löschen?
Ist schriftliche Kündigung des Kontos möglich?
Paypal Karte
Eine Deaktivierung des Kundenkontos per Post ist ebenfalls denkbar. Hierzu ist es notwendig, ein Kündigungsschreiben aufzusetzen. Vermerken Sie im Schreiben, dass Sie das Konto zum nächstmöglichen Zeitpunkt deaktivieren lassen möchten. Schicken Sie die Kündigung als nachverfolgbare Postsendung (Einschreiben) an PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A. 22-24 Boulevard Royal L-2449 Luxembourg.
Beachten Sie generell, dass Sie die Kündigung bzw. Deaktivierung Ihres Paypal-Accounts nicht rückgängig machen können. Sie müssen im Fall der Fälle eine Neuregistrierung vornehmen. Die Informationen in diesem Artikel stammen aus dem Jahr 2018.
Die DKB Bank bietet mit dem u18 Cash Konto ein Girokonto für Kinder an. Anzeige
DKB Konto für Kind eröffnen
Kind
Die 1990 als Direktbanktochter der Bayerischen Landesbank gegründete Deutsche Kreditbank AG (DKB) ist bekannt für ihre sehr günstigen Online-Produkte. Das Flaggschiff ist das bedingungslos kostenlose, mit vielen Vorteilen verbundene DKB-Cash. Dieses oftmals ausgezeichnete Internetkonto wird seit einiger Zeit auch in einer Variante für Minderjährige vorgehalten. Mit dem DKB-Cash u18 Konto für Kind stellt die Direktbank Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ein natürlich ebenfalls kostenloses Girokonto zur Verfügung. Dieses Angebot richtet sich allerdings ausschließlich an die Kinder eigener Kunden.
DKB u 18 Kinderkonto anlegen
Auch für das DKB-Cash u18 gilt, dass nicht nur die Kontoführung, sondern auch alle Leistungen im Rahmen der regulären Kontoführung kostenlos sind. Das beinhaltet auch eine kostenlos erhältliche Girokarte (EC/Maestro-Karte). Mit dieser Karte können Inhaber des DKB-Cash u18 ohne betragliche Begrenzung, allerdings nur im Rahmen vorhandener Guthaben, verfügen.
Kostenlos erhältlich ist auch die DKB-VISA-Card, die das bargeldlose Zahlen ganz nach Wunsch mit PIN, mit Unterschrift oder kontaktfrei ermöglicht. Zudem sichert die DKB-VISA-Card kostenlose Bargeldverfügungen an weltweit mehr als einer Million Geldautomaten. Es versteht sich von selbst, dass es sich bei der Kreditkarte für Minderjährige um eine Prepaid-Version handelt, Verfügungen also nur im Rahmen vorhandener Guthaben auf dem Kreditkartenkonto möglich sind.
Konto für Kinder: Habenszins und Dispo Kredit
Interessant ist das DKB-Cash u18 Kinderkonto zu eröffnen auch wegen der angebotenen Habenzinsen. Auf dem Online-Konto sind das derzeit noch 0,20 Prozent, doch wurde zum 1.9.14 eine Zinssenkung auf dann nur noch 0,10 Prozent angekündigt. Deutlich attraktiver ist mit Blick auf die Verzinsung das VISA-Card-Konto, für das aktuell (23.7.14) noch ein Habenzinssatz von 1,05 Prozent gültig ist. Auch dieser Zinssatz wird zum 1.9.14 auf 0,90 Prozent abgesenkt, liegt dann aber dennoch noch über der Tagesgeldofferte vieler anderer Institute.
Die DKB ist dafür bekannt, auch beim Dispozinssatz deutlich zurückhaltender zu sein als viele andere Institute. Beim Anlegen des DKB-Cash u18 ist dieser Anbietervorteil allerdings irrelevant, denn Konten für Minderjährige dürfen grundsätzlich nur im Haben geführt werden.
Einen besonderen Vorteil bietet die DKB allen Inhabern der DKB-VISA-Card durch ein großzügiges Cashback-Programm. Das City-Cashback ermöglicht in mehr als 10.000 Restaurants, Cafés und Shops Rabatte von 10 Prozent sowie diverse Extras. Und durch das Online-Cashback können in rund 300 Online-Shops Preisvorteile von bis zu 17 Prozent generiert werden. On Top bietet die DKB für viele Kontonutzungen DKB-Punkte an, die im DKB-Club in mehr als 100 attraktive Sachprämien, Tickets oder Miles & More Prämienmeilen eingelöst werden können.
Mit der Volkswagen Bank und Lichtblick (weitere Infos zur VW Bank) haben sich zwei marktführende Unternehmen der Auto- und Energiebranche gefunden. Gemeinsam bieten sie unter dem Markennamen BluePower einen umweltfreundlichen Stromtarif an. VW Bank-Kunden haben somit die Möglichkeit, ihren eigenen Haushalt mit Energie aus regenerativen Quellen zu versorgen. Nutzer eines Elektroautos können zudem ihr Fahrzeug umweltfreundlich „auftanken“.
BluePower – der umweltfreundliche Stromtarif der Volkswagen Bank
OK Power Logo Label
Mit BluePower präsentiert die Volkswagen Bank einen eigenen umweltfreundlichen Stromtarif. Für den Vertrieb wählte der zum Automobilkonzern gehörende Finanzdienstleister den marktführende Ökostromanbieter Lichtblick als Kooperationspartner.
Der als BluePower gelieferte Strom wird von Wasserkraftwerken in Deutschland, Österreich und der Schweiz erzeugt. Die Berechnung erfolgt verbrauchsabhängig, wobei sich der BluePower-Tarif aus einem Grundpreis und dem Verbrauchspreis pro Kilowattstunde zusammensetzt.
Kooperationspartner Lichtblick gilt als Deutschlands größter unabhängiger Stromlieferant. Das Unternehmen kann eine Reihe renommierter Preise und Auszeichnungen vorweisen. Der Energieversorger beliefert mehrere Hunderttausend Haushalte mit umweltfreundlichem Strom und wurde mehrmals hintereinander als „Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister“ ausgezeichnet. Für die Öko-Qualität der von Lichtblick gelieferten Energie bürgt unter anderem das vom Öko-Institut e.V. und der Verbraucherzentrale NRW vergebene ok-power-Label.
VW Bank und Lichtblick kooperieren schon seit 2009
Die Zusammenarbeit zwischen Lichtblick und dem Automobilhersteller besteht bereits seit dem Jahr 2009. Ursprünglich beschränkte sie sich auf die Entwicklung und Herstellung von kleinen umweltfreundlichen Blockheizkraftwerken. Aufgrund des Erfolgs wurde die Kooperation der Unternehmen ausgeweitet.
Die Verstärkung der Zusammenarbeit mit Lichtblick ist ein weiterer Schritt von VW bei seinem Engagement für die Umwelt. Kunden des Automobilproduzenten können bei dem Hersteller nicht nur ein Elektromodell erwerben, sondern es jetzt auch mit aus regenerativen Energiequellen erzeugtem Strom aufladen. Lichtblick und Volkswagen arbeiten darüber hinaus mit anderen Partnern am gemeinsamen Forschungsprojekt INEES (Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Systemdienstleistungen), das sich mit der Einbindung von Elektromobilen in zukünftige Stromversorgungskonzepte beschäftigt.
Wechsel zum BluePower-Tarif erfolgt problemlos
Für Stromkunden, die zum BluePower-Tarif wechseln möchten, hält der Kooperationspartner der Volkswagenbank auf seiner Homepage ein Antragsformular bereit. Sobald dieses vom Kunden ausgefüllt und an Lichtblick übermittelt wurde, übernimmt der Stromversorger die weiteren Formalitäten. Auch die Kündigung beim bisherigen Energielieferant wird von dem neuen Stromversorger erledigt.
Bezieher von BluePower müssen sich weder langfristig an eine vertragliche Mindestlaufzeit binden noch in Vorkasse gehen. Bei diesem Tarif müssen Kunden keine Sorgen um eventuell geleistete Vorauszahlungen haben und genießen ein hohes Maß an Flexibilität. Eine Kündigung des Vertrags ist unter Einhaltung einer Vier-Wochen-Frist jederzeit möglich.
VW steht seit Langem für umweltfreundliche Technologie
Schon seit vielen Jahren steht die Automarke VW für effiziente und umweltfreundliche Technologie. Zahlreiche Volkswagenmodelle zeichneten sich unter anderem durch einen sparsamen Kraftstoffverbrauch und eine niedrige CO2-Emission aus. Mit dem Elektroauto e-up brachte VW zu Beginn des Jahres 2014 ein neues Umweltfahrzeug auf den Markt. Die Volkswagenbank bietet ihren Kunden nicht nur den Schlüssel für deren Mobilität, sondern wird im Rahmen der Kooperation mit Lichtblick auch dem eigenen Anspruch, verantwortungsvoll mit Rohstoffen und Energieressourcen umzugehen, gerecht.
Volkswagen und Volkswagenbank stellen sich seit vielen Jahren ihrer umweltpolitischen Verantwortung und entwickeln unter dem Motto: „Think Blue“ stets neue innovative Energie- und E-Mobilitätskonzepte; stets getreu der Unternehmensphilosophie: „Nicht nur e-fahren, sondern auch e-leben.“
Vergleich zwischen den beiden wichtigsten Notenbanken: EZB und FED
Die Geschichte der Europäischen Zentralbank und Federal Reserve ist im Vergleich zur Bank of England noch relativ jung. Dennoch haben sich beide Notenbanken zu den wichtigsten auf der Welt entwickelt. Welche Aufgaben die EZB und die FED haben, wie die Banken organisiert sind und welche Kritikpunkte es gibt, wird in diesem ausführlichen Vergleich beantwortet.
Inhalt
Der Weg zur Wirtschafts- und Währungsunion im Vergleich zur Geschichte der FED
Als sich die Handelsbeziehungen zwischen den einzelnen Staaten verstärkten und die Länder in die Industrialisierungsphase kamen, wurde die Notwendigkeit einheitlicher Staatswährungen immer dringlicher. Im 16. Jahrhundert haben regionale Bankhäuser eigene Münzen geprägt und die Transferierung von Guthaben auf ein anderes Institut war nicht möglich. Im Jahr 1609 wurde im reichen Holland die Bank von Amsterdam gegründet. Die Aufgabe des Institutes war es, das Geld auf den Regierungskonten und der Händler von Amsterdam zu verwalten. Mit der Stockholms Banco, auch bekannt als Palmstruch-Bank, wurde 1656 die zweite Notenbank gegründet. Andere Länder zogen nach und versuchten ein Bankensystem zu etablieren. Mehr oder weniger erfolgreich, denn die hohe Inflation führte zu Krisen. Sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigen sich Simone Köhler, Oliver Mathis, Mark Kieferle, Michael Koschatzki und Wolfram Schubert von der Uni-Frankfurt in ihrer Ausarbeitung zur Geschichte der Zentralbanken (zum Artikel: http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/Professoren/ritter/veranstalt/ss97/wipol/projekt/pro73.htm).
Die Amerikaner gründeten nach mehreren Versuchen erst 1913 die Federal Reserve. Heute steht das Institut wie keine andere Notenbank im Fokus der Weltöffentlichkeit. Als 1907 eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen in den USA wütete, wurden Zweifel am Finanzsystem laut. Damals pumpte der Banker John Pierpont Morgan Geld in die Wirtschaft und verhinderte damit schlimmeres. Die Krise machte deutlich, dass es eine nationale Stelle zur Reglung der Geldpolitik geben müsse. Eine Institution, die im Notfall als Kreditgeber agiert. Die FED sollte künftig als „lender of last resort“ auftreten.
Die Idee von einem geeinten und friedlichen Europa beschäftigte im 20. Jahrhundert die Politik. Auf der wirtschaftlichen Ebene musste ein Organ zur Wahrung der Preisstabilität geschaffen werden. Die Beaufsichtigung der Kapitalmärkte und die Stützung des Finanzsystems sollte ebenfalls von einer unabhängigen Institution auf europäischer Ebene übernommen werden. Diese Forderungen gipfelten in der Gründung der Europäischen Zentralbank.
Die FED blickt im Vergleich zur EZB auf eine lange Geschichte zurück. Bildquelle: Eigene Darstellung.
Chronik zur Gründung der europäischen Zentralbank EZB
01.01.1994: In Frankfurt wird der Vorgänger der EZB gegründet. Das Europäische Währungsinstitut, kurz EWI übernimmt die Koordination der Geldpolitik und bereitet die Einführung des Euros vor.
01.01.1995: Neben Österreich und Finnland tritt auch Schweden der Europäischen Union bei.
16.12.1995: In Madrid beschließt der Europäische Rat, dass die gemeinsame Währung fortan Euro heißt.
17.06.1997: In Amsterdam wird der Stabilitäts- und Wirtschaftspakt verabschiedet. Im Oktober 1997 wurde dieser unterzeichnet. Zwischen den nationalen Währungen der Währungsunion und dem Euro werden feste Wechselkurse eingerichtet.
04.11.1997: Am ersten Januar 2002 soll der Euro eingeführt werden. Der Vorschlag kommt vom EWI.
02.05.1998: Der Euro wird am ersten Januar 1999 in elf Mitgliedsstaaten eingeführt. Die ersten Länder sind: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.
01.06.1998: Die EZB wird in Frankfurt gegründet und löst somit das EWI ab. Den Vorsitz übernimmt der Niederländer Willem Duisenberg.
02.06.1998: Das EZB-Direktorium nimmt seine Tätigkeit auf.
31.12.1998: Die Wechselkurse der nationalen Währungen zum Euro stehen fest:
⇒ 40,3399 Belgische Franc
⇒ 1,95583 Deutsche Mark
⇒ 5,94573 Finnmark
⇒ 6,55957 Französischer Franc
⇒ 0,787564 Irisches Pfund
⇒ 1936,27 Italienische Lire
⇒ 40,3399 Luxemburgischer Franc
⇒ 2,20371 Niederländischer Gulden
⇒ 13,7603 Österreichischer Schilling
⇒ 200,482 Portugiesischer Escudos
⇒ 166,386 Spanische Peseten
01.01.1999: Die EZB ist verantwortlich für die Geldpolitik in der Währungsunion. Das Konstrukt setzt sich aus elf Staaten zusammen und im sogenannten Eurosystem wird der Euro eingeführt. Bezahlt wird noch mit nationalen Geldscheinen.
13.07.2000: Die Europäische Zentralbank bereitet sich auf die Einführung des Euros im Bargeldsystem vor und schätzt, dass insgesamt 14,5 Milliarden Banknoten mit einem Nennwert von 649 Milliarden Euro gedruckt werden müssen. Bereits im Mai wurde der Beitritt von Griechenland in der Kommission diskutiert. Der prognostizierte Nennwert der EZB beinhaltet bereits den Bedarf an Geldscheinen der Helenen.
01.09.2001: Die ersten Euro-Scheine und Münzen werden an Geschäftsbanken und Postämter verteilt. Das sogenannte Frontloading dient zur Vorbereitung der Euro-Einführung am 01.01.2002. Noch im selben Monat lehnten Dänemark und Schweden in einem Volksentscheid die Einführung des Euros ab.
15.12.2001: Es werden 150 Millionen Starter-Kits im Wert von 1,6 Milliarden Euro im Euroraum verteilt. Die Starter-Kits enthalten 4,2 Milliarden Münzen und sollen die Bargeldumstellung erleichtern und den Bürger an das neue Geld heranführen.
01.01.2002: Der Euro wird offiziell eingeführt und im Februar als alleiniges Zahlungsmittel in den Euro-Ländern eingesetzt.
16.05.2002: Erste moralische und ethische Standards werden in einem Verhaltenskodex für den EZB-Rat gesetzt. Die Mitglieder sollen im Interesse des Währungsverbundes handeln.
30.04.2004: Wenn die Konvergenzkriterien erfüllt sind, treten zehn weitere Länder der Eurozone bei. Die neuen Mitgliedstaaten sind: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.
28.01.2008: Um die Überweisungen innerhalb der Währungsunion zu vereinfachen, wird das Zahlungsinstrument SEPA eingeführt.
01.06.2008: Die Europäische Zentralbank wird zehn Jahre alt.
Mitte 2014: Der 185 Meter hohe EZB Doppelturm soll Mitte 2014 fertiggestellt sein. Die Kosten belaufen sich auf 700 bis 900 Millionen Euro.
Chronik zur Gründung der amerikanischen Zentralbank FED
1791: Die Bank of the United States of America wird gegen den Willen des damaligen Außenministers Thomas Jefferson vom Finanzminister Alexander Hamilton gegründet. Die Zentralbank fand in der Bevölkerung nicht den nötigen Rückhalt und wurde nach dem Auslaufen der zwanzigjährigen Lizenz aufgelöst.
Thomas Jefferson war ein Kritiker der Hochfinanz:
„Ich glaube, dass Bankinstitute eine größere Gefahr für unsere Freiheiten darstellen, als stehende Heere.“
1836: Nachdem der Gesetzentwurf für die Bank of the United States abgesegnet wurde, lief in diesem Jahr die Lizenz für die Bank aus. Die damaligen Politiker und Bürger haben in dem zweiten Versuch zur Schaffung einer zentralen Notenbank eine Bedrohung für die Demokratie gesehen.
1863: Der National Bank Act reglementierte das nationale Bankensystem. Die Bundesstaaten hatten weiterhin den größten Einfluss auf die Institute.
1907: Die Finanzkrise erschütterte die USA und legte damit den Grundstein für die Errichtung einer nationalen Zentralbank.
1908: Es wurde die Nationale Währungskommission gegründet. Mitglieder der Vereinigung besuchten die Bank of England und die Deutsche Reichsbank. Die Kommission kam zum Ergebnis, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ein dezentrales System privater Reservebanken erhalten sollen.
1910: Eine Gruppe um Senator Nelson Aldrich traf sich im November 1910 auf Jekyll Island. Die Gruppe bestand aus sieben der reichsten Männer der ganzen Welt. Das Treffen war geheim und diente der Schaffung einer bundesweiten Zentralbank.
1912: Das Glas-Willis Proposal griff den Gedanken von regionalen und privat regulierten Reserve-Banken erneut auf (weitere Informationen dazu auf: http://suite101.de/article/die-geschichte-des-us-federal-reserve-systems-a88824) und setzte den Grundstein für den Federal Reserve Act.
1913: Am 23. Dezember 1913 wurde der Federal Reserve Act vom US-Präsidenten Woodrow Wilson unterzeichnet. Das Gesetz wurde einen Tag vor Weihnachten durchgesetzt. Kritiker werfen dem Präsidenten Kalkül vor, denn viele Abgeordnete waren längst im Urlaub. Es heißt, dass Präsident Woodrow am Sterbebett gesagt haben soll, dass er sein Land mit der Unterzeichnung des Gesetzes betrogen und das Schicksal der amerikanischen Bevölkerung in die Hände einiger, weniger Männer gelegt habe.
1914: Am zehnten August 1914 trat Charles Hamlin sein Amt zum ersten Vorsitzenden der Federal Reserve an. Er hatte das Amt bis zum 19. August 1916 inne.
1917: Am sechsten April 1917 treten die USA in den ersten Weltkrieg ein. Die FED hatte nun die Aufgabe der Kriegsfinanzierung. Geld- und Währungspolitik rückten in den Hintergrund.
1933: Der Offenmarktausschuss wird installiert. Dadurch wurden die Rechte der regionalen Banken geschwächt und die Befugnisse der FED gestärkt.
1937: Roosevelt weiht das Eccles Building ein. Die Zentralbank sitzt bis heute in diesem Gebäude.
1971: Ein Aufschwung kann kurzfristig über billiges Geld stimuliert werden. Der damalige Präsident Richard Nixon sagte dem Notenbankchef Arthur Burns, dass dieser die Zinsen niedrig halten soll, damit die Wiederwahl von Nixon gesichert ist.
1977: Die FED muss sich wegen einer Gesetzesänderung künftig nicht nur um die Bekämpfung der Inflation bemühen, sondern auch die Arbeitslosigkeit bekämpfen.
1987: Alan Greenspan wird zum Präsidenten der FED ernannt und führte die Geschäfte bis zum Jahr 2006. Seine lockere Geldpolitik war unter anderem dafür verantwortlich, dass die Finanzkrise 2008 ausgebrochen ist.
2008: Bloomberg fordert Ben Bernanke auf, die Summe zu nennen, die die FED in den Bankensektor pumpte. Zwischen 2007 und 2010 stützte die FED den Bankensektor mit 16,1 Billionen Dollar.
2012: Das Repräsentantenhaus verabschiedete unter der Führung von Ron Paul einen Gesetzentwurf zur strengeren Überwachung der Notenbank. Das Gesetz scheiterte am Senat.
Das Eurosystem im Vergleich zum Dollarsystem
Im Eurosystem gibt es aktuell 18 nationale Notenbanken. Das System der Federal Reserve setzt sich aus zwölf regionalen Banken und deren 24 Zweigstellen zusammen. Der EZB-Rat stellt im Eurosystem und das Board of Governors im Dollarsystem das oberste Entscheidungsgremium dar. Das Board of Governors besteht aus sieben Mitgliedern. Der Vorsitzende und der Stellvertreter des Gremiums werden vom amerikanischen Präsidenten und vom Senat bestätigt. Jedes Mitglied der Europäischen Währungsunion hat einen Sitz im EZB-Rat. Die Mitglieder des Direktoriums sind ebenfalls im EZB-Rat vertreten. Im Vergleich zum FED-System darf die EZB die Einlagen der Banken verzinsen. Mehr zum Thema Eurosystem gibt es auf: http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Bundesbank/Eurosystem/eurosystem.html.
EZB
FED
Anzahl Banken
18
12
Oberstes Gremium
EZB-Rat
Board of Governors
Mitglieder
24
7
Einlagefazilität
Ja
Nein
Organisation der EZB im Vergleich zur FED
Die amerikanische Finanzbranche hat auf die Entscheidungen der Federal Reserve einen großen Einfluss. Die FED unterliegt nicht dem Gesetz der Informationsfreiheit (Freedom of Information Act), denn es handelt sich im Gegensatz zur EZB um keine Bundesbehörde. Die einzelnen Gremien werden im Folgenden kurz erläutert.
Schaubild der Organe der Europäischen Zentralbank (EZB) Sie besteht aus Direktorium, Rat und dem Erweiterten Rat. Bildquelle: Eigene Darstellung.Das FOMC (Federal Open Market Committee) setzt sich aus dem Board of Governors und den 12 Reserve-Banken zusammen. Bildquelle: Eigene Darstellung.
EZB-Direktorium
Das EZB-Direktorium (Executive Board of the ECB) kümmert sich um das Tagesgeschäft und führt die Beschlüsse des EZB-Rates durch. Die europäischen Notenbanken erhalten von diesem Gremium ihre Anweisungen. Die Mitglieder des Direktoriums werden vom EZB-Rat auf acht Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist nicht möglich. Jedes Direktoriums-Mitglied ist auch im EZB-Rat vertreten.
Mitglieder des EZB-Direktoriums (Stand Juni 2014)
Präsident: Mario Draghi
Vizepräsident: Vítor Constâncio
Vier weitere Mitglieder: Benoît Cœuré, Sabine Lautenschläger, Yves Mersch und Peter Praet
EZB-Rat
Der EZB-Rat setzt sich aus den Mitgliedern des Direktoriums und den Präsidenten der nationalen Notenbanken zusammen, die Teil der Währungsunion sind. In der Regel treffen sich die Mitglieder des höchsten Beschlussorgans alle zwei Wochen und beschließen in den Sitzungen die geldpolitischen Ziele, Leitzinssätze und die Bereitstellung von Geld für das Eurosystem.
In einer monatlichen Pressekonferenz erläutern der Präsident und Vizepräsident der EZB die gefassten Beschlüsse. Die Sitzungsprotokolle sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Liste der EZB-Präsidenten
Wim Duisenberg: Juni 1, 1998 – Oktober 31, 2003
Jean-Claude Trichet: November 1, 2003 – Oktober 31, 2011
Mario Draghi: November 1, 2011 – voraussichtlich 2019
Erweiterter Rat der EZB
Ziel der Europäischen Union ist es, in absehbarer Zeit jedes Mitglied der EU in den Währungsverbund aufzunehmen. Solange es noch innerhalb der Union nationale Währungen gibt, bleibt der „Erweiterte Rat“ bestehen und mit den verschiedenen Aufgaben betraut. Der Rat hilft bei der Erhebung statistischer Daten mit und erarbeitet Antworten auf Fragen der Erweiterung der Währungsunion.
Der Erweiterte Rat der EZB setzt sich aus dem Präsidenten und Vizepräsidenten der EZB und den 28 Gouverneuren der 28 EU-Staaten zusammen. Ein Treffen findet alle drei Monate statt.
Board of Governors
Das FED-System ist föderativ aufgebaut und besteht aus sieben Mitgliedern, die auf vierzehn Jahre gewählt werden. Das oberste Gremium des Systems tagt in Washington und legt die Mindestreserve- und Diskontpolitik fest. Die wichtigste Person in dem Organ ist der Vorsitzende. Er berät den Präsidenten in wirtschaftlichen Fragen und verantwortet sich im Kongress und vor der Bevölkerung für die politischen Entscheidungen der FED. Der Senat und der US-Präsident bestimmten den Vorsitzenden und die anderen Mitglieder.
Liste der FED-Präsidenten
Charles Hamlin: August 10, 1914 – August 19, 1916
William Harding: August 10, 1916 – August 9, 1922
Daniel Crissinger: Mai 1, 1923 – September 15, 1927
Roy Young: Oktober 4, 1927 – August 31, 1930
Eugene Meyer: September 16, 1930 – Mai 10, 1933
Eugene Black: Mai 19, 1933 – August 15, 1934
Marriner Eccles: November 15, 1934 – Januar 31, 1948
Thomas B. McCabe: April 15, 1948 – März 31, 1951
William M. Martin: April 2, 1951 – Januar 31, 1970
Arthur Burns: Februar 1, 1970 – Januar 31, 1978
G. William Miller: März 8, 1978 – August 6, 1979
Paul Volcker: August 6, 1979 – August 11, 1987
Alan Greenspan August 11, 1987 – Januar 31, 2006
Ben Bernanke Februar 1, 2006 – Januar 31, 2014
Janet Yellen Februar 1, 2014 bis heute
Federal Open Market Committee
Der Offenmarktausschuss (Federal Open Market Committee, kurz FOMC) wurde erst 1933 in das FED-System installiert und besteht aus dem Board of Governors und den fünf Präsidenten der Federal Reserve Banks. Das Gremium tagt achtmal im Jahr und ist verantwortlich für die kurzfristige Geldpolitik. Ein Offenmarktgeschäft dient zur Regulierung der Geldmenge. Die Regulierung findet über den Kauf und Verkauf von staatlichen Wertpapieren statt. Außerdem werden die regionalen FED-Banken vom FOMC überwacht. Dabei entsteht ein Interessenskonflikt, denn die Banken haben die Mehrheit im Komitee.
Das Federal Open Market Committee bildet mit fünf der zwölf Präsidenten der regionalen Federal-Reserve-Banken und den sieben Mitgliedern des Board of Governors die zentrale Regierungsbehörde.
Federal-Reserve-Banken
Die USA wurde im Zuge des Federal Reserve Acts aus dem Jahre 1913 in zwölf Distrikte unterteilt. Jeder der Distrikte verfügt über eine Federal Reserve Bank. Die Banken in einem Distrikt sind Eigentümer der jeweiligen Reserve-Bank und müssen das benötigte Kapital aufbringen. Dafür können die über 3.000 Mitgliedsbanken die Führungsgremien der regionalen FED-Banken beeinflussen. Die Finanzbranche hat dadurch einen großen Einfluss auf die FED-Politik.
Hauptsitze der Federal Reserve Banken
Boston
New York
Philadelphia
Cleveland
Richmond
Atlanta
Chicago
St. Louis
Minneapolis
Kansas City
Dallas
St. Francisco
Aufgaben und Funktionen der EZB im Vergleich zur FED
Die Europäische Zentralbank und Federal Reserve haben unterschiedliche Aufgaben. Einzig die Geldpolitik wird von beiden Instituten wahrgenommen.
Aufgabenbereich: Kontrolle der Geldmenge
Die Kernaufgabe der EZB besteht darin, die Preissteigerungsrate (die aktuelle Preissteigerungsrate für Deutschland gibt es hier: http://www.inflation-deutschland.de/) unterhalb von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr zu halten. Die Inflation darf aber nicht zu gering ausfallen, da sonst eine Deflation droht. Der EZB-Rat analysiert dafür die wirtschaftliche und monetäre Entwicklung. Das wichtigste Instrument zur Einflussnahme auf die Preissteigerungsrate ist der Leitzins. Darüber lassen sich die Baugeldzinsen (weitere Informationen gibt es auf http://www.aktuelle-bauzinsen.info/entwicklung-bauzinsen.html), Kreditzinsen und Refinanzierungskosten lenken.
Die Federal Reserve besitzt gleichrangige Ziele, allerdings wurden keine konkreten Vorgaben definiert.
Aufgabenbereich: Arbeitsmarktpolitik
Der Aufgabenbereich der Europäischen Zentralbank beschränkt sich auf die Preisstabilität. Die FED ist neben der Geldpolitik auch der Vollbeschäftigung verpflichtet. Die Notenbanker in den USA sprechen bei einer Arbeitslosenquote zwischen 5,2 und 6,0 Prozent von Vollbeschäftigung.
Verletzten die EZB und die FED ihr Mandat?
Die europäische und amerikanische Notenbank unterscheiden sich bezüglich der Organisation und der zu erfüllenden Mandate. Die Federal Reserve ist keine staatliche Institution und wurde zur Verhinderung von Finanzkrisen gegründet. Die Notenbank handelt sowohl im Auftrag der Steuerzahler als auch der Finanzbranche. Als die US-Wirtschaft knapp zwanzig Jahre nach Gründung der FED in die Weltwirtschaftskrise rutschte, machten viele Ökonomen die Bank dafür verantwortlich. Der berühmte Nobelpreisträger Milton Friedman schob öffentlich der FED die Schuld zu. In einer Rede zum 90. Geburtstag von Friedman sagte Ben Bernanke:
„Was die Große Depression betrifft: Sie haben recht, wie haben das verbrochen. Es tut uns sehr leid. Aber dank Ihnen werden wir es nicht wieder tun.“
Die intransparente Arbeitsweise und fragwürdige Gründung der FED schürt noch heute Vertrauensängste bei den Bürgern.
Die Europäische Zentralbank agiert im Zuge der Schuldenkrise nicht mehr ausschließlich im Bereich ihres Mandats. Es wurden Anleihen von Staaten der Peripherie gekauft und als Sicherheit akzeptiert. Zudem haben die Mitglieder des EZB-Rats eine Stimme. Dadurch sind die Südländer in der Mehrheit und können Beschlüsse gegen die Einwände der gesunden Volkswirtschaften durchsetzen.
Beide Notenbanken lassen sich zunehmend von der Politik instrumentalisieren.
Mit der Eilüberweisung beziehungsweise einer Blitzüberweisung soll der Eindruck vermittelt werden, dass die Überweisung bevorzugt schnell bearbeitet, und dass der Geldbetrag möglichst taggleich dem Empfängerkonto gutgeschrieben wird. Keiner der beiden Begriffe ist geschützt.
Die Kreditinstitute sind frei in ihrer Wortwahl, und dementsprechend unterschiedlich sind auch die Angebote. Die Begriffe Eilüberweisung, Expressüberweisung und Blitzüberweisung haben ihren Ursprung in den Jahren und Jahrzehnten, als der Giroverkehr ausschließlich belegmäßig erfolgte, als es noch kein Onlinebanking gab.
In der heutigen Zeit gelten gesetzlich vorgeschriebene Fristen, die von allen Banken und Sparkassen als Fristen im Zahlungsverkehr einzuhalten sind und auch eingehalten werden. Rechtsgrundlage dafür ist der § 675 BGB, des Bürgerlichen Gesetzbuches.
Inhalt
Fristen für die Dauer einer Überweisung
Innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes EWR mit seinen mehr als dreißig Ländern beträgt die Frist für Onlineüberweisungen in der Eurowährung einen Tag, für belegmäßige Überweisungen zwei Tage. Überweisungen, und zwar sowohl online als auch belegmäßig, in anderer als der Eurowährung müssen innerhalb von vier Tagen dem Empfängerkonto gutgeschrieben sein. Für Empfängerländer außerhalb des EWR gibt es keine gesetzlichen Ausführungsfristen.
Damit verbleiben genügend Notwendigkeiten und Möglichkeiten, um den Überweisungsvorgang europa- oder auch weltweit zu beschleunigen. Diesen Service bieten alle Kreditinstitute als Universal- oder Vollbanken an. Unabhängig davon, wie sie ihn letztendlich nennen, wird sichergestellt, dass je nach Empfängerland die Blitzüberweisung / Eilüberweisung bereits wenige Stunden später, spätestens aber am nächsten oder übernächsten Tag dem weltweiten Empfängerkonto gutgeschrieben wird.
Dieser Zahlungsverkehr ist ausschließlich von Girokonto zu Girokonto möglich, gilt also nicht für Sparkonten oder Festgeldkonten. Darüber hinaus muss in die drei folgenden Zahlungswege unterschieden werden:
Blitzüberweisung / Eilüberweisung bargeldlos von Girokonto zu Girokonto
Blitzüberweisung / Eilüberweisung auf ein Girokonto per Bareinzahlung
Bareinzahlung mit Bargeldempfang des Empfängers über ein internationales Zahlungssystem wie Western Union
Eilüberweisung veranlassen: Persönlich in der Bank Filiale erscheinen
Der Einzahlende sollte auf jeden Fall bei seinem Kreditinstitut vorsprechen und die Blitz-/Eilüberweisung persönlich veranlassen. Im Einzelfall kann es hilfreich sein, das möglichst früh zum Öffnungsbeginn zu tun. Jedes Kreditinstitut hat eigene Tagesfristen, bis zu denen solche Einzelaufträge ausgeführt werden. Die sind recht unterschiedlich zwischen 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr, auch abhängig vom Werktag. Je früher der Einzahlende den Auftrag erteilt, umso mehr Zeit verbleibt für die taggleiche Bearbeitung.
Im Falle der Bareinzahlung muss sich der Einzahlende mit Personalausweis oder Reisepass ausweisen; notfalls und mit viel Goodwill des Mitarbeiters ist der Führerschein ausreichend. Jede Blitz-/Eilüberweisung ist ein Einzelauftrag, der mit einer entsprechenden Priorität und losgelöst vom alltäglichen Zahlungsverkehr bearbeitet wird. Die damit verbundenen Kosten sind unterschiedlich, liegen jedoch allesamt, auch abhängig von der Höhe der Auftragssumme, im niedrigen bis mittleren zweistelligen Eurobereich. In den EWR-Ländern wird der Betrag inmerhalb weniger Stunden gutgeschrieben, bei Ausnutzung der Bankarbeitszeit also durchaus taggleich.
Western Union
Geld senden mit WU
Buchstäblich blitzschnell arbeitet das internationale Zahlungssystem Western Union, das in Deutschland unter anderem von der Deutschen Postbank AG sowie von der ReiseBank AG angeboten wird. Der Einzahlende hat die Wahl zwischen einer Onlineüberweisung von seinem Girokonto und der Bareinzahlung vor Ort. Der Empfänger erhält den Überweisungsbetrag in bar ausgezahlt. Dazu muss er sich ausweisen und die Transaktionsnummer vorlegen, die ihm vom Einzahlenden mitgeteilt worden ist. Das ist per SMS binnen Minutenfrist nach der Überweisung erledigt; der Zahlungsempfänger kann bestenfalls innerhalb der nächsten fünf Minuten über das Geld verfügen, wenn er sich seinerseits in einer Filiale von Western Union aufhält. Die dadurch entstehenden Kosten sind variabel; sie orientieren sich an der Überweisungshöhe sowie an dem Land und der Landeswährung.
Überweisungsaufträge, die Sie bis 16:00 Uhr per EURO-Expresszahlung / Eilüberweisung einreichen, werden dem empfangenden Konto bei einer Bank in Deutschland noch am selben Tag gutgeschrieben
DKB
DKB Eilüberweisung:
Reichen Sie einen unterschriebenen Überweisungsauftrag eingescannt per E-Mail oder per Fax bis 11 Uhr an einem Bankarbeitstag ein, so wird er noch am selben Tag ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf 5€.
Jeder Mensch braucht ein Girokonto. Doch leider verweigern viele Banken dann ein solches, wenn die Schufa des Kunden nicht positiv ausfällt. Der Betroffene hat dann keine Möglichkeit mehr, seine laufenden Kosten zu überweisen. Stattdessen muss das Geld am Schalter bar eingezahlt werden, was mit sehr hohen Kosten verbunden ist.
Leider gibt es keine gesetzliche Verpflichtung der Banken, einem Kunden ein Girokonto zu gewähren. Einige Banken sind jedoch von der Praxis abgewichen und stellen den betroffenen Kunden ein sogenanntes Prepaid Girokonto ohne Schufaprüfung zur Verfügung.
Die Norisbank bietet bei nicht ausreichender Bonität nach fairer Schufaprüfung ein Guthabenkonto (Prepaid Konto) an.
Inhalt
Was bedeutet Prepaid Konto?
Wie bereits aus dem Namen abgeleitet werden kann, darf ein Prepaid Girokonto nur im Rahmen eines positiven Saldos geführt werden. Ein Dispolimit wird nicht eingeräumt und selbst Lastschriften mit kleinen Geldbeträgen werden dann nicht ausgeführt, wenn der Kunde damit ins Minus rutschen würde. Es kann wirklich nur auf Guthabenbasis geführt werden (daher auch die alternative Bezeichnung Girokonto auf Guthabenbasis).
Der Vorteil ist jedoch, dass die Kunden mit einer negativen Schufa / schlechter Bonität endlich wieder am finanziellen Leben teilnehmen können. Lastschriften oder Überweisungen für Mieten, Strom und Telefon sind im Rahmen des vorhandenen Guthabens jederzeit möglich und der Lohn oder das Gehalt kann jederzeit überwiesen werden.
Für wen eignet sich ein solches Konto mit Prepaid Girocard?
Mit einer negativen Bonitätsabfrage ist es nicht einfach, ein Girokonto zu finden. Für diesen Personenkreis ist ein Guthabenkonto die beste Wahl (Hier weitere Informationen zum Thema Guthabenkonto). Angeboten werden diese unter anderem von den Sparkassen. Aber auch die Geldinstitute im Internet werben verstärkt mit sogenannten Prepaid-Kreditkarten mit angeschlossenem Girokonto. Eine Kreditkarte ist in diesem Fall an ein Girokonto gekoppelt, sodass auch bei dieser Variante Überweisungen und mittlerweile auch Lastschriften möglich sind. Doch vorher muss das Girokonto auch einen entsprechenden Guthabensaldo haben.
Prepaid Girokonten im Vergleich
Anbieter solcher Konten mit Prepaid Girocard sind zum Beispiel:
Diese Konten kosten Jahresgebühren, die recht unterschiedlich ausfallen. Der Vorteil liegt jedoch bei den Kreditkarten, die auch auf Urlaubsreisen eingesetzt werden können. Dass auch hier kein Überziehungslimit zur Verfügung gestellt wird, versteht sich von selbst.
Prepaid Girokonto ohne Postident
Ein Prepaid Girokonto ohne Postident zur Prüfung der Identität bietet Viabuy an. Hier erhalten Sie eine Prepaid MasterCard mit dazugehörigem Girokonto ohne Schufa-Check und ohne Postident und ohne Gehaltsnachweis.
Ein reguläres Girokonto ohne Postident (mit Bonitätsprüfung), bei dem stattdessen der neue Personalausweis zur Legitimation genutzt wird, bietet die DKB Bank an.
Kostenloses Prepaid Girokonto in Österreich
Siehe unseren Artikel zur easybank für Informationen zum Prepaid Girokonto mit Kreditkarte in Österreich.
Sparkasse
Sparkasse Prepaid Girokonto: Das Bürgerkonto der Sparkasse entspricht solch einem Konto.
Test
Das von uns empfohleneNorisbank Guthabenkonto hat auch in zahlreichen anderen Prepaid Girokonto Tests gegen andere Anbieter den Testsieg errungen. Einen dedizierten Vergleichstest von Stiftung Warentest bzw. Finanztest gibt es bisher nicht.
Zwar wird die sogenannte V Pay Karte von VISA emittiert, aber dennoch handelt es sich dabei nicht um eine klassische Kreditkarte. Stattdessen ist die V Pay Karte eine Debitkarte, die auf der EMV-Technologie (Chip-Technologie) basiert.
Die Bankkarte besitzt eine PIN-Funktion, sodass der Karteninhaber bargeldlos zahlen und am Automaten Geld abheben kann.
Ein großer Sicherheitsvorteil besteht bei der V Pay Karte darin, dass eine missbräuchliche Verwendung praktisch nicht mehr möglich ist, wie es häufiger noch bei reinen Magnetstreifenkarten der Fall ist. Ein Nachteil besteht allerdings – insbesondere im Vergleich zu Kreditkarten – darin, dass mit der V Pay Karte ausschließlich in Europa gezahlt werden kann.
In sämtlichen Ländern der Europäischen Union sowie einigen weiteren Staaten, wie zum Beispiel Norwegen, Liechtenstein und Monaco, kann die VISA V Pay Karte entweder zur Zahlung bei Händlern oder zum Bargeld abheben an den entsprechenden Geldautomaten genutzt werden. In den Vereinigten Staaten ist es hingegen nicht möglich, mit der Karte zu zahlen oder Geld zu erhalten.
Inhalt
Hohe Sicherheit als Vorteil der VISA V Pay Card
V PAY Card
Die hohe Sicherheit ist sicherlich ein Merkmal, durch welches sich die V Pay Card von VISA auszeichnen kann. Sämtliche Karten dieser Art basieren auf der neusten Chip- und PIN-Technologie. Somit verfügen VISA V Pay Karten bezüglich der im Zahlungsverkehr eingesetzten Bankkarten über den aktuellsten internationalen Sicherheitsstandard. In der Vergangenheit haben sich solche chipbasierten Karten als deutlich sicherer als reine Magnetstreifenkarten erwiesen, was einfach daran liegt, dass die Daten vom Chip nicht ausgelesen oder kopiert werden können. Da es sich bei der V Pay Karte um eine sogenannte Debitkarte handelt, werden getätigte Verfügungen dem Girokonto innerhalb weniger Tage belastet. Es gibt also keine echte Kreditfunktion, die Kunden bei dieser Karte von VISA nutzen könnten.
V Pay Karte: Akzeptanz und Nutzungsmöglichkeiten
V PAY Sparkasse
Die V Pay Karte von VISA ist nicht dazu gedacht, auf Kreditbasis einzukaufen oder sonstige Ausgaben mit der Karte zu bezahlen, um so ein Zahlungsziel von mehreren Wochen zu haben. Stattdessen sind es vor allem die täglichen Zahlungen, die mit der Karte durchgeführt werden sollen. Insbesondere bei kleineren Rechnungsbeträgen wird die VISA V Pay Karte nicht nur gerne eingesetzt, sondern auch von immer mehr Händlern akzeptiert. Vor allem im Bereich der sogenannten Selbstbedienungstransaktionen erfolgt ein immer häufigerer Einsatz der Karte. In diesen Bereich fallen beispielsweise Fahrscheinautomaten an den Bahnhöfen, automatische Tankstellen oder auch Kassen zur Selbstbedienung in Supermärkten oder großen Kaufhäusern.
V Pay Karte bei deutschen Banken: Vergleich und Übersicht
Zu deutschen Banken, die angefangen haben, die Karte auszugeben gehören die BW-Bank, Comdirect, DKB, Landesbank Berlin (LBB), Postbank, Targobank, die Sparkassen, PSD Banken sowie Volksbanken und Raiffeisenbanken.
Es foglen Details zu einigen dieser Finanzinstitute.
DKB
Neben der DKB Bank V Pay Karte gibt es zum DKB Girokonto (DKB Cash) auch eine kostenlose „echte“ Visa Kreditkarte, mit der man weltweit kostenlos Bargeld abheben kann. Damit wird ein Nachteil der V Pay Karte ausgeglichen.
Postbank
Alle neuen Postbank Cards sind mit V PAY ausgestattet
Sparkasse
Alle neu ausgestellten SparkassenCards sind mit V PAY ausgestattet.
Targobank
Hier wurde bereits im Jahr 2011 komplett auf VPAY umgestellt.
Ausland
Nutzung der V Pay Karte im Ausland
USA, Asien, Südamerika
V Pay Einsatz ist in den USA, Südamerika (Brasilien, Argentinien etc.) und Asien (Thailand, China etc.) nicht möglich. Hier benötigt man idealerweise eine zusätzliche Visa Karte, wie es sie beispielsweise bei DKB gibt (Oder eine EC Maestro Card).
Europäische Union (EU), Europa
In den Ländern der EU kann die Karte eingesetzt werden: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschchien, Ungarn, Vereinigtes Königreich (UK, England), Zypern.
Außerdem in den europäischen Nicht-EU Ländern Andorra, Gibraltar, Island, Israel, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei, Vatikan.
In Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Serbien, Ukraine, Weissrussland ist der Einsatz nicht möglich.
Girokonto online mit neuem Personalausweis und ohne Postident eröffnen
Zur DKB Homepage www.dkb.de
Den neuen Personalausweis im Scheckkartenformat gibt es seit November 2010. Mit diesem Ausweis haben die Inhaber auch für das Banking neue Möglichkeiten. Mittels eines in den Ausweis integrierten RFID-Chips ist eine direkte online Legitimation bei Banken, Behörden und Versicherungen möglich. Das hat den Vorteil, dass Verbraucher online ein Konto eröffnen können, ohne das etwas umständliche Postident-Verfahren zu nutzen. Die persönlichen Daten, die Banken im Rahmen der Kontoeröffnung benötigen, lassen sich online übermitteln. Die besondere Signaturfunktion des Ausweises erlaubt auch das Unterschreiben. Die in den Ausweis auf Wunsch des Inhabers integrierbare elektronische Signatur ermöglicht die eindeutige Zuordnung der Willensäußerung des Ausweisbesitzers. Weil eine eindeutige elektronische Identifizierung möglich ist, sind mit dem neuen Personalausweis zumindest die technischen Voraussetzungen gegeben, die notwendig.
Girokonto mit neuem Personalausweis eröffnen: Die Vorteile für Verbraucher und Banken
Personalausweisnummer
Jeder Bürger mit neuem Personalausweis kann selbst entscheiden, ob die Online-Funktion seines Personalausweises aktiviert werden soll oder nicht. Selbst eine bereits aktivierte eID lässt sich problemlos wieder deaktivieren. Bei aktivierter Online-Funktion ist es möglich, die zu übermittelnden persönlichen Daten bequem von zu Hause an die Bank zu senden.
Girokonto ohne Postident
Für die Bürger ist der neue Personalausweis in erster Linie komfortabel. Der Besuch in einer Postfiliale zum Zweck der Legitimationsprüfung entfällt. Die Banken sparen viel Geld, weil sie das kostenintensive Postident-Verfahren nicht mehr für alle Kunden nutzen müssen. Selbst bei der Schufa lassen sich die gespeicherten Daten vom Inhaber eines neuen Personalausweises direkt online abrufen.
Mögliche Einsatzgebiete des neuen Personalausweises (NPA)
Bisher gibt es im Onlinebanking verschiedene Authentisierungsverfahren mit Passwörtern. Mit dem neuen Ausweis ist in der Zukunft eine einheitliche Identitätsfeststellung möglich. Darüber hinaus schafft der neue Personalausweis mit aktivierter Online-Funktion auch die technischen Voraussetzungen, um Girokonten sowie Tages- und Festgeldkonten zu verwalten. Vorstellbar ist, dass auch Kreditverträge, Kreditkarten, Wertpapierdepots oder Bausparverträge online abschließbar sind.
Um die Online-Funktionen des Ausweises nutzen zu können, benötigen Ausweisinhaber ein Chipkarten-Lesegerät. Dieses muss sich an den Computer anschließen lassen.
Girokonto mit NPA eröffnen, z.B. bei DKB Bank, CosmosDirekt und biw Bank
Einige Banken ermöglichen bereits den Einsatz des Personalausweises mit Online-Funktion. Zu den Vorreitern dieser innovativen technischen Lösung gehört die Teambank in Nürnberg, bei der ein Kontozugang über die Online-Funktion möglich ist. Bei der biw Bank und der DKB sowie bei CosmosDirekt sind Kontoeröffnungen und andere Funktionen möglich.
Wie funktioniert die Kontoeröffnung ohne Postident bei der DKB
Bei der Eröffnung eines DKB Cash Kontos können Inhaber des neuen Personalausweises diesen alternativ zum Zweck der Legitimation einsetzen.
Folgende Voraussetzungen sind dabei zu erfüllen:
Der Kunde muss einen neuen Personalausweis mit aktivierter Online-Funktion haben
Er muss ein entsprechendes Lesegerät besitzen
Die Ausweis-App muss auf den Computer installiert sein
Die Legitimation mit dem neuen Personalausweis funktioniert komplett online und ist sicher.
Dazu müssen sich potenzielle Kunden auf der Homepage der DKB einloggen und den Button zur Kontoeröffnung „DKB-Cash“ anklicken. In der sich öffnenden Eingabemaske erscheint rechts oben ein Feld „Kontoeröffnung mit dem neuen Personalausweis“. Dieses Feld ist anzuklicken. Anschließend sind die Anweisungen auf dem Bildschirm zu befolgen. Am Ende ist die Richtigkeit der Angaben zu bestätigen und das war es.
An die DKB werden online vom Personalausweis nur der Vor- und der Nachname, das Geburtsdatum, der Geburtsort, die Wohnanschrift mit Postleitzahl, Dokumentenart, kartenspezifische Zeichen und das Länderkennzeichen „D“ für Deutschland übertragen.
Das Bundesministerium des Innern hat für den neuen Personalausweis eine Seite mit hilfreichen Informationen online gestellt, auf der auch Ausweis-APP zum Download bereitsteht.