Konto im Ausland

Konto im AuslandUnsere Ratgeber zum Thema Girokonto im Ausland eröffnen.

Inhalt

Welche Gründe kann es geben, ein Konto im Ausland zu eröffnen?

Die weitaus meisten Verbraucher haben sich in Deutschland dafür entschieden, ihr Girokonto bei einem inländischen Kreditinstitut zu führen. Es gibt jedoch auch diverse Fälle, in denen Bankkunden ganz bewusst ein Girokonto im Ausland wählen.

Es kann mehrere Voraussetzungen geben, warum und wann ein Auslandskonto sinnvoll sein kann. Ein häufig genannter Grund besteht beispielsweise darin, dass ausländische Banken in aller Regel keine SCHUFA-Auskunft einholen, bevor das Girokonto eröffnet wird. Hat der Kunde also beispielsweise einen negativen Eintrag in der SCHUFA, muss er bei einem Auslandskonto nicht befürchten, dass die Bank die Kontoeröffnung ablehnt. Meistens ist es sogar möglich, dass auf dem Auslandskonto ein Dispositionskredit bzw. ein Kontokorrentkredit eingeräumt wird.

Ein weiterer Grund für ein Auslandskonto besteht darin, dass der Kunde häufiger Zahlungen in dem entsprechenden Land vornimmt. Finden beispielsweise öfter Transaktionen mit Personen aus der Schweiz statt, sei es aus privaten oder beruflichen Gründen, so kann es durchaus sinnvoll sein, ein Konto in der Schweiz zu eröffnen. Überweisungen und sonstige Buchungen werden dann häufig schneller ausgeführt, als wenn sich das Girokonto in Deutschland befinden würde. Ohnehin ist es insbesondere für Gewerbetreibende mit internationaler Geschäftsbeziehung häufig ein Anlass, sich für ein Auslandskonto zu entscheiden. Dies schließt natürlich nicht aus, dass zusätzlich ein Girokonto bei einer deutschen Bank besteht.

Mehr: Infos zum Fremdwährungskonto

Vorteile, Nachteile und Kosten eines Kontos im Ausland

Ein wesentlicher Vorteil eines Kontos im Ausland wurde bereits genannt, nämlich die Tatsache, dass keine SCHUFA-Abfrage stattfindet. Darüber hinaus sind auch die schnelleren Buchungen innerhalb des gewählten Landes sicherlich ein Punkt, von dem Kontoinhaber profitieren können.

Ein weiterer Vorteil kann je nach gewähltem Konto darin bestehen, dass manche ausländische Banken Guthabenzinsen auf dem Girokonto zahlen. Ferner kann es ein günstiger Überziehungszins sein, der Verbraucher dazu veranlasst, sich für ein Auslandskonto zu entscheiden.

Einen grundsätzlichen Nachteil gibt es beim Auslandskonto eigentlich nicht, außer der Tatsache, dass Buchungen auf deutsche Konten häufig dementsprechend etwas länger dauern, als wenn ein Girokonto bei einer deutschen Bank vorhanden ist.

Darüber hinaus ist es bei einem Auslandskonto natürlich nicht „mal eben“ möglich, die entsprechende Bank persönlich aufzusuchen, falls es Fragen oder Probleme geben sollte.

Konto im Ausland online eröffnen

Ein Auslandskonto kann man meist, so wie ein deutsches Konto auch, online eröffnen.

Gebühren, Kosten

Was die Kosten angeht, so kann keine pauschale Aussage getroffen werden, ob ein Girokonto im Ausland günstiger oder teurer als in Deutschland ist. Demzufolge kommt es auf den Einzelfall an, sodass es sinnvoll ist, sich sowohl die Kontoführungsgebühren als auch anderweitige Kosten vor Eröffnung des Girokontos im Ausland genau zu betrachten. Meistens ist es so, dass ausländische Banken von deutschen Kontoinhabern keine zusätzlichen Gebühren verlangen, sondern die ganz normalen Kontoführungsgebühren gelten, die auch „einheimische“ Kunden im jeweiligen Land zahlen würden.

Ist ein Konto im Ausland anonym?

Zwar gibt es in der Schweiz nach wie vor die berühmten und zugleich berüchtigten Nummernkonten, aber grundsätzlich ist es auch im Ausland nicht möglich, ein Girokonto anonym zu eröffnen und führen zu lassen. Mindestens die Bank kennt immer die persönlichen Daten des jeweiligen Kontoinhabers, auch wenn es je nach Staat unterschiedlich gehandhabt wird, welche Informationen an Außenstehende weitergegeben werden dürfen. Wer sich auf legaler Ebene bewegt, der kann demzufolge nicht damit kalkulieren, dass die Kontoeröffnung im Ausland anonym verlaufen würde. Daher sind bei einem Girokonto im Ausland im Prinzip die gleichen Daten anzugeben, wie es auch bei einer Kontoeröffnung in Deutschland der Fall ist. Mehr dazu auch im Artikel zum Thema Offshore Konto.

Ist ein Girokonto im Ausland legal?

Vom Grundsatz her kann jeder Bundesbürger frei entscheiden, ob er ein Girokonto bei der deutschen Bank oder bei einem ausländischen Institut führen möchte. Demzufolge ist es vollkommen legal, dass ein Konto im Ausland eröffnet wird. Sollten auf dem Auslandskonto allerdings Zinserträge anfallen, so ist die Kontoführung zwar nach wie vor legal, jedoch ist der Kontoinhaber selbstverständlich verpflichtet, seine Zinseinnahmen im Rahmen der Einkommensteuererklärung anzugeben. Ein Auslandskonto ist also vom Grundsatz her immer legal, lediglich die nicht erfolgte Angabe von Erträgen erfüllt den Tatbestand der Steuerhinterziehung.

Was gibt es beim Eröffnen und bei der Kontoführung zu beachten?

Sowohl bei der Kontoeröffnung als auch bei der Kontoführung gibt es bei einem Girokonto im Ausland im Grunde keine Punkte zu beachten, die nicht auch bei einem deutschen Girokonto von Bedeutung sind. Im Detail heißt das, dass der Kontoinhaber vor der Kontoeröffnung zunächst die vorhandenen Angebote vergleichen sollte. Hat sich der Kunde für ein Konto entschieden, so muss er auch im Ausland einige persönliche Daten angeben und sich anhand des Personalausweises oder des Reisepasses legitimieren.

Bezüglich der Kontoführung sollte beachtet werden, dass nicht nur die Kontoführungsgebühren, sondern auch die Überziehungszinsen der verschiedenen Banken gegenübergestellt werden, falls eine zugesagte Kreditlinie in Anspruch genommen werden soll. Ferner ist bezüglich der Kontoführung zu beachten, dass nicht unbedingt alle ausländischen Bankinstitute bereits Online-Banking anbieten. Wem dies wichtig ist, der sollte demnach beim Vergleich der Angebote auf diesen Aspekt achten.

Kann ein Konto im Ausland vor Pfändungen schützen?

Einige Verbraucher kommen durchaus auf die Idee, ein Girokonto im Ausland zu eröffnen, weil dies vor zukünftigen Pfändungen geschützt ist. An dieser Stelle muss allerdings zwischen Theorie und Praxis unterschieden werden. Theoretisch ist es so, dass ein Girokonto im Ausland keineswegs vor Pfändungen schützt, denn grundsätzlich sind auch Guthaben im Ausland pfändbar. Die Praxis sieht allerdings deshalb oft etwas anders aus, weil ein in Deutschland bestellter Gerichtsvollzieher normalerweise im Ausland nicht berechtigt ist, Forderungen zu vollstrecken. Demzufolge müsste in der Regel die zuständige Behörde bzw. ein Gericht im Ausland tätig werden, um eine Pfändung durchzusetzen. Dies ist allerdings häufig ein sehr langwieriger Weg und führt nicht selten dazu, dass letztendlich keine Pfändung vorgenommen wird. In diesem Sinne bietet ein Girokonto im Ausland durchaus einen bedingten Schutz vor möglichen Pfändungen, aber verlassen sollte sich der Kontoinhaber darauf definitiv nicht.

Konto im Ausland trotz / ohne SCHUFA eröffnen

Mehr zum Thema Girokonto ohne Schufa.

Konto in der Schweiz eröffnen

Ein legales Girokonto in der Schweiz eröffnen kann man z.b. bei der UBS oder bei cash.ch.

Bearbeitungsgebühr ZURÜCKFORDERN, Kreditgebühren Erstattung

KreditbearbeitungsgebührenHier informieren wir Sie zur aktuellen Möglichkeit, sich die Kreditgebühren von Krediten die zwischen 2004 und 2011 gewährt wurden erstatten zu lassen.

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BGH Urteil: Kredit Bearbeitungsgebühren Erstattung möglich.

Der Bundesgerichtshof, abgekürzt BGH, ist das oberste Gericht in Deutschland. In dieser Funktion ist der BGH auch die letzte Instanz in Zivil- und Strafverfahren der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Nach § 123 des Gerichtsverfassungsgesetzes GVG hat der BGH seinen Sitz in Karlsruhe.

In zwei aktuellen Verfahren hat der BGH entschieden, dass die von Kreditinstituten erhobenen und vertraglich festgeschriebenen Bearbeitungsgebühren für Kredite von den Kreditnehmern in bestimmten Fällen nicht zu bezahlen sind. Sofern sie gezahlt worden sind, besteht ein zeitlich befristeter Erstattungsanspruch. Der muss von den Kreditnehmern, also den Bürgern, rechtswirksam geltend gemacht werden.
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Banken mit Urteil zur Rückzahlung der Bearbeitungsgebühr nicht einverstanden

Was recht normal und selbstverständlich klingt, ist in der Praxis gar nicht so einfach. Denn die betroffenen Banken und Sparkassen sind mit dieser BGH-Entscheidung keineswegs einverstanden. Sie können jedoch nichts dagegen unternehmen, weil es sich um ein Urteil der letzten, sprich der obersten Gerichtsinstanz handelt. Von sich aus werden die Kreditinstitute erwartungsgemäß nicht aktiv werden, um die nach dem Urteil zu viel sowie unrechtmäßig erhaltenen Kreditbearbeitungsgebühren zu erstatten. Der Endverbraucher sollte somit als Vertragspartner selbst aktiv werden. Dabei muss er alles richtig machen, ihm darf kein Fehler unterlaufen.

Von diesem Urteil sind bundesweit Zigtausende zweckgebundene sowie zweckfreie Verbraucherkredite betroffen. In aller Regel sind es Autokredite und Konsumentenkredite in Form von Ratenkrediten. Aber auch Immobilienkredite, die sogenannten Baudarlehen, werden von dem BGH-Urteil zur Rückerstatung von Darlehensgebühren erfasst. Sie sind nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch BGB ebenfalls als Verbraucher-/Konsumentenkredite einzuordnen.

Ein Schwerpunkt der BGH-Begründung liegt darin begründet, dass in den pauschalierten Kredit-Bearbeitungsgebühren auch Kostenarten und Kostenhöhen enthalten sind, die zur Bonitätsprüfung des Kreditsuchenden aufgewendet wurden. Die sind jedoch vom Kreditgeber und nicht vom Kreditnehmer zu tragen. Das Kreditinstitut hat ein Interesse daran, die Kreditwürdigkeit seines Kunden zu prüfen und zu bewerten. Der soll allerdings nicht dafür zahlen müssen, dass sich die Bank oder Sparkasse über seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit informiert, ob er den Kredit vertragsgemäß zurückzahlen kann. Umgekehrt wird das Kreditinstitut auch keine Kosten bezahlen wollen, die dem Kreditsuchenden dadurch entstehen, dass er seinen Kreditantrag mit Unterlagen, Informationen und Auskünften vorbereitet. Im Grunde genommen bezahlt jeder von beiden seine eigenen Kosten. Die sind damit abgegolten und haben im Kreditvertrag selbst buchstäblich nichts zu suchen.

Kredit Bearbeitungsgebühr Rückforderung: Verjährung droht

Die Bedeutung dieser BGH-Entscheidung wird auch dadurch unterstrichen, dass für die rückwirkende Geltendmachung des Erstattungsanspruches auf Kreditgebühren die Frist auf zehn Jahre festgelegt worden ist. Rechtsgrundlage für die Verjährung ist § 812 BGB. Darin wird der Anspruch auf Herausgabe der gezahlten Bearbeitungsgebühr begründet, weil im Nachhinein durch das BGH-Urteil die Rechtsgrundlage entfallen ist. Die Rechtssituation ist also eindeutig und klar.

Doch Recht haben und Recht bekommen ist auch in diesem Falle zweierlei. Während nach § 195 BGB die regelmäßige Verjährungsfrist drei Jahre beträgt, kann sie in wichtigen Fällen abweichend davon verlängert werden. Von dieser Möglichkeit hat der BGH Gebrauch gemacht und eine zehnjährige Frist entschieden. Für die Betroffenen bedeutet das folgendes:

  • Ansprüche aus Kreditverträgen, die zwischen dem 1. Januar 2005 und dem 31. Dezember 2011 abgeschlossen worden sind, verjähren mit Ablauf des 31. Dezember 2014.
  • Sofern der Kreditvertrag vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen worden ist, gilt noch die tagesgenaue Verjährung für die Zehnjahresfrist. Bis zum 31. Dezember 2014 wird sie im wahrsten Sinne des Wortes täglich kürzer.

Höhe der Kreditgebühr Rückerstattung

Die Höhe der Bearbeitungsgebühr ergibt sich aus dem damals abgeschlossenen Kreditvertrag. Sie beträgt in der Regel einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz der Kredit-/Darlehenssumme. Die unterscheidet sich naturgemäß für einen Auto- oder Einrichtungskredit recht deutlich von einer Immobilienfinanzierung im sechsstelligen Eurobereich.

Für die Banken und Sparkassen addieren sich diese Bearbeitungsgebühren durchaus zu seinem siebenstelligen Eurobetrag. Die Einnahmen sind in den vergangenen zehn Jahren verbucht und bilanziell erfasst worden. Die Rückzahlungen der Bearbeitungsgebühren hingegen sind Ausgaben, für die im laufenden Jahr Rückstellungen gebildet werden müssen, die das Jahresergebnis belasten. Die Kreditnehmer müssen allein aus diesem Grunde damit rechnen, dass die Kreditinstitute eine Gebührenerstattung in das Kalenderjahr 2015 hinein verlagern. Sie können so die Aufwendungen budgetieren, während sie im Jahre 2014 eher als außerordentlicher Aufwand verbucht werden müssen.

Bearbeitungsgebühr Musterbrief nicht ausreichend

Die Rückforderung sicher und rechtswirksam abzuwickeln ist nicht ganz trivial. Oftmals ist es mit einem freundlich gehaltenen Musterbrief an das Kreditinstitut nicht getan. Ihre Aktion als Kreditnehmer muss verjähungshemmend sein, also die gesetzliche Verjährungsfrist unterbrechen. Bis der Kreditnehmer zu seinem Recht und zu seinem Geld kommt, sind nicht selten mehrere Schritte nacheinander erforderlich. Einige Firmen haben sich darauf spezialisiert, den Kreditkunden beim zurückfordern der Bearbeitungsgebühren zu helfen. Erst wenn Sie die Kreditbearbeitungsgebühr vom Kreditgeber erstattet wurde, wird eine vereinbarte Provision in Höhe von ca. 25% in Rechnung gestellt. Es wird auf Erfolgsbasis gearbeitet.

Sofern das Kreditinstitut nicht wunschgemäß auf ein erstes Schreiben reagiert, sind das Einschalten eines Ombudsmanns oder die Klageandrohung die nächsten Schritte. Den Sparkassen und Banken ist bewusst, dass sie in der Pflicht stehen, die zu Unrecht erhaltenen Darlehensgebühren zu erstatten. Wenn sie sich einem höflichen Umgang verweigern, dann folgt das weniger freundliche Miteinander.

Der BGH hat mit seinen Urteilen dafür gesorgt, dass Sie Recht haben. Jetzt sollen Sie auch Ihr Recht bekommen können. Darüber ist die Gegenseite nicht erfreut. Die Situation kann durchaus ärgerlich bis hin zu unerfreulich werden.

Traveller Checks: Alle INFOS zu Travelers Cheques

Der englische Begriff Travellers Check heißt zu Deutsch Reisescheck. Der Reisescheck ist eine Möglichkeit, um im Ausland bargeldlos zu bezahlen, oder um den Reisescheck gegen Bargeld in der jeweiligen Landeswährung einzutauschen. Seinen Ursprung hat der heutige Traveller Cheque in der Circular Note, die in den 1870er Jahren von dem damaligen britischen Reiseveranstalter Thomas Cook ausgegeben wurde.

Thomas Cook war Gründer des heutigen gleichnamigen Reiseunternehmens Thomas Cook Group mit Geschäftssitz in London. Er hat unter anderem das Modell von Pauschalreisen entwickelt. Dabei werden mehrere bis hin zu zahlreiche Reisedienstleistungen von dem Reiseveranstalter aus einer Hand angeboten. Der Pauschalreisende schließt mit ihm für alles einen einzigen Vertrag ab.

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American Express Traveler Cheques

Traveller Checks
Traveller Checks

Das US-amerikanische Unternehmen American Express Company mit Sitz in New York City im gleichnamigen US-Bundesstaat ist in der heutigen Zeit ein weltweiter Anbieter von verschiedenartigen Finanzdienstleistungen. Zu denen gehören auch Traveller Cheques, die American Express erstmals im Jahre 1890 ausgab. Damals war American Express ein Mitkonkurrent von USPS, den United States Postal Services mit Hauptsitz in Washington. Obwohl heutzutage überwiegend Kreditkarten der weltweit namhaften Anbieter für den Zahlungsverkehr im Ausland verwendet werden, haben die Traveller Cheques von American Express weder an Bedeutung noch an Wichtigkeit verloren. Mit ihren vielfältigen Vorteilen auch gegenüber Kreditkarten sind sie nach wie vor ein ebenso bevorzugtes wie beliebtes Zahlungsmittel in allen Ländern und Kontinenten.

Weltweite Akzeptanz: Amerika, Thailand, Neuseeland…

Die Akzeptanz von American Express Traveller Cheques ist weltweit sehr groß. Ob in den USA, asiatischen Ländern wie Thailand, Vietnam, Singapur, Japan oder China, in Südamerika (Brasilien, Argentinien..), Kuba, Afrika (Südafrika, Namibia, Kenia) – die Chance mit den Reiseschecks Bargeld zu erhalten ist stets sehr gut.

Traveller Checks USA

Besonders in den USA kommt man mit den Traveller Checks sehr gut zurech.

Gültigkeit

Traveler Check
Traveler Check

Zu den weiteren besonderen Eigenschaften gehört es, dass sie unbegrenzt gültig sind, also ohne ein Verfall-/Erneuerungsdatum wie Kreditkarten. Sie sind diebstahlsicherer als Bargeld. Jeder Traveller Cheque muss vom Aussteller unterzeichnet werden. Zur Sicherheit sollte der Zahlungsempfänger einen Abgleich der Unterschrift vornehmen; entweder mit dem Reisepass, dem Personalausweis oder mit dem Führerschein. Beim Abhandenkommen wie Verlust oder Diebstahl werden die American Express Traveller Cheques weltweit innerhalb von 48h ersetzt. Dieser Service ist zwar kostenpflichtig, versetzt den Betroffenen jedoch in die Lage, dass er kurzfristig wieder über ausreichend Geld verfügen kann.

Wechselkurs

Ein weiterer interessanter Vorteil ist die Wechselkursbeständigkeit. Gültig ist der Wechselkurs zum Zeitpunkt des Kaufes von Traveller Cheques in der jeweiligen Währung. Gängig ist die weltweit akzeptierte Währung in $US. Bei einem starken, also hohen Kurs der Eurowährung kann ein dementsprechend höherer Betrag in §US gekauft werden. Unabhängig von der Kursentwicklung in den kommenden Wochen, Monaten oder Jahren bleibt der Betrag in $US unverändert bestehen. Im Gegensatz dazu werden Wechselkurse bei Kreditkartenbezahlungen immer tagesaktuell umgerechnet.

Gebühren, Kosten

Die Kosten bzw. Gebühren für Traveller Checks betragen durchgängig ein Prozent des Nennwertes. Hinzu kommt die tagesgenaue Wechselkursprovision. Die ist in den meisten Fällen bereits in dem Wechselkurs selbst enthalten. Die Kostenstruktur wird von den Kreditinstituten selbst entschieden; sie kann durchaus um einige Prozentpunkte schwanken. Nennwert und Stückzahl der Travelers Cheques stehen in einem direkten Verhältnis zueinander. Die Gesamtsumme von 5.000 $US kann ganz unterschiedlich gestückelt werden; beispielsweise von 200 $US bis zu 20 $US. Dementsprechend groß ist die Mitnahmezahl an Cheques, und ebenso aufwändig deren Verwaltung während des Auslandsaufenthaltes.

Verwendet können Traveller Checks, ebenso wie Kreditkarten, als bargeldloses Zahlungsmittel, sowie zum Bargeldtausch. Manche Akzeptanzstellen entscheiden sich vorzugsweise für Kreditkarten, weil deren Handhabung deutlich einfacher und weniger aufwändig ist. Bevor sie auf das Geschäft verzichten, werden jedoch auch Traveller Cheques angenommen. Erhältlich sind Traveller Cheques bei Kreditinstituten wie Filialbanken und Sparkassen am Ort, in den Euro Change Wechselstuben, sowie bei der Reisebank. Für den Auslandsreisenden stellt sich auch hier die Kostenfrage, die vorab geklärt werden sollte. Die eigene Hausbank, bei der das Girokonto unterhalten wird, erhebt oftmals keine Ausstellungskosten. Diese Dienstleistung muss bei sogenannten fremden Banken mit Eurobeträgen im ein- bis zweistelligen Bereich bezahlt werden.

Bezahlen

Für den Auslandsreisenden gehören auch in der heutigen Zeit Traveller Schecks, gemeinsam mit Kreditkarten und Bargeld, zu einem ausgewogenen Mix an verschiedenartigen Zahlungsmitteln. Bei der Bezahlung mit einem Traveller Cheque im Einzelhandel oder im Restaurant wird der Restbetrag in bar zurückgegeben. Das ist eine ganz einfache Möglichkeit, um sich unterwegs kostenlos mit Bargeld zu versorgen. In dieser Hinsicht haben sie dieselbe Wirkung wie Bargeld.

Anonym zahlen

Im Gegensatz zu einer Kreditkartenzahlung lässt sich der Weg einer Bezahlung per Traveller Check kaum oder nur sehr aufwändig zurückverfolgen. Eine solche Situation kann bei der Auslandsreise im Einzelfall hilfreich bis hin zu gewünscht sein. Diese Zahlungsform geschieht kontounabhängig, also ohne jede Buchung auf dem heimischen Girokonto. Das gilt auch für den Kauf von Traveller Cheques. Sie werden ohne jede Kontobewegung gegen Bargeld eingetauscht.

Abgesehen von der Tatsache, dass die Akzeptanz von Traveller Cheques weltweit eher abnimmt als steigt, bleiben alle anderen damit verbundenen Vorteile nach wie vor erhalten. Der wirklich sehr gut funktionierende Service von American Express macht sich erst im Notfall so richtig bemerkbar. Der 48h-Esatz von Traveller Checks per Kurier kann sehr hilfreich sein. Im Grunde genommen wird der Verlust so ersetzt, als wenn nichts geschehen wäre. Der Gang zum nächsten Geldautomaten entfällt, und ebenso das Bangen, ob dort die neu ausgestellte Kreditkarte auch auf Anhieb angenommen wird.

Traveller Checks haben nicht nur nicht ausgedient, sondern sie sind so aktuell wie zu ihrer Einführung Ende des neunzehnten Jahrhunderts.

Traveller Checks kaufen / bestellen

Bei diesen Banken kann man die Reiseschecks kaufen bzw. bestellen. Man kann sich die Cheques i.d.R. per Post zusenden lasssen.

Commerzbank, Postbank, Sparkasse

Commerzbank, Postbank und Sparkasse bieten den Kauf von Reisezahlungsmitteln in Deutschland an.

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