Devisenkonto

DevisenkontoEin Devisenkonto wird auch als Währungskonto, Valutakonto, Loro-Konto oder Fremdwährungskonto bezeichnet. Es gibt das Devisenkonto für Geschäftsleute und für Privatleute. Sie werden auf der Grundlage einer Auslandswährung geführt und sind wie Giro- oder Tagesgeldkonten täglich verfügbar.
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Kostenloses IKB US Dollar Devisenkonto

Unsere Empfehlung

IKB devisenkontoDie IKB Bank bietet ein kostenloses US-Dollar Fremdwährungskonto, das Sie bequem online einrichten können.

  • USD-Tagesgeld und USD-Festgeld Anlagekonto
  • Mindestanlage: 5.000 USD
  • Maximalanlage: keine
  • Währungsgewinne sind möglich
  • Vierteljährliche Gutschrift der Zinsen beim Tagesgeld
  • Zinsgutschrift bei Fälligkeit oder jährlich beim Festgeld
  • Einlagensicherung durch Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken

So funktioniert die Eröffnung:

  1. Kostenloses IKB-Cash-Konto eröffnen (falls Sie noch kein IKB Kunde sind).
  2. Mit Kunden-Login ins Onlinebanking einloggen.
  3. Cash-Konto US-Dollar direkt online anlegen.

Weitere Infos und Kontoeröffnung: www.ikb.de/us-devisenkonto

Devisenkonto eröffnen

Die Eröffnung eines Valutakontos ist i.d.R. ab einer Anlagesumme von 5000 Euro im Fall von Privatkonten und 10.000 Euro bei Geschäftskonten möglich. Die Konten sind mit den regulären Transaktionsmöglichkeiten ausgestattet wie ein Girokonto, wenn Unternehmen sie für geschäftliche Transaktionen mit ausländischen Geschäftspartnern nutzen oder als reine Anlagenkonten für Privatanleger.

Devisenkonto: Bedeutung für Unternehmen

Mit einem Devisenkonto für Geschäftstransaktionen können Unternehmen alle täglichen Zahlungsabwicklungen wie Lastschriften und Überweisungen in unbegrenztem Umfang abwickeln. So wissen Unternehmen, die regelmäßig Geschäftsbeziehungen zu Ländern ohne Eurowährung beziehungsweise Ländern außerhalb der Eurozone unterhalten, die Vorzüge eines Devisenkontos zu schätzen.

Der Vorteil der Abrechnung in der jeweiligen Landeswährung liegt auf der Hand. Die Abhängigkeit von der Euro-Währung nimmt ab, Kursverluste oder Kursschwankungen lassen sich vermeiden. Devisenländer können entsprechend der Vorschriften des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) Devisenkonten in allen handelbaren Währungen in unbegrenztem Umfang unterhalten. Für Devisenausländer gelten dieselben Regulierungen.

Währungen und Zinsen

Das Angebot der handelbaren Währungen ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Die marktüblichen Währungen für Fremdwährungskonten sind Schweizer Franken (CHF), US-Dollar (USD), und Japanischer Yen. Die Volatilität der jeweiligen Währung gibt das Zinsniveau vor.

Während stabile Währungen wie die zuvor genannten nur zu einem geringen Zinssatz oder auch gar nicht verzinst werden, erfreuen sich schwankungsanfällige Währungen wie die Türkische Lira (TRY) oder norwegische Kronen (NOK) einer Verzinsung bis zu 5 Prozent. Diese relativ hohe Guthabenverzinsung soll das damit verbundene Risiko ausgleichen und das Angebot für Investoren attraktiv machen.

Devisenkonto privat nutzen

Für Privatleute ist das Devisenkonto ein reines Anlagekonto. Diese Anlageform versetzt sie in die Lage, Zinsunterschiede zwischen den verschiedenen Währungen auszunutzen. Die nationalen Notenbanken bestimmen das Zinsniveau ihres Landes.

Eine weitere Auswirkung dieser Geldpolitik ist die Anpassung des jeweiligen Währungskurses. Devisenkonten sind mit Risiken verbunden und werden als hochspekulativ eingestuft. Privatanleger müssen sich bewusst sein, dass selbst das Investieren in Aktien mehr Sicherheit bietet als eine Geldanlage in Fremdwährungen.

Tägliche Transaktionen wie bei Girokonten sind nur eingeschränkt möglich. Barverfügungen können nicht getätigt werden. Für Privatanleger ist ein Devisenkonto daher nur sinnvoll, wenn sie auf das angelegte Geld nicht angewiesen sind. Eine eventuell notwendige Geldauszahlung aus dem Devisenkonto erfolgt nur in Euro und geht meistens mit einem Rücktauschverlust einher.

Aufgrund eines effektvollen Hebels haben Privatanleger die Möglichkeit, innerhalb eines kurzen Zeitraums viel Geld zu verlieren oder zu verdienen. Die Einlagensicherung der deutschen Banken erfolgt nur für Währungen, die der Eurozone angehören. Privatanleger müssen sich bei ihrer Bank erkundigen, ob die Einlagensicherung für Fremdwährungen im Portfolio der Bank angeboten wird.

Devisenkonto kostenlos anlegen

Privatanleger und Unternehmen können Devisenkonten bei der DAB oder der Postbank eröffnen. Weitere wichtige Geldhäuser für den Devisenhandel sind Coral Consors und ViTrade. Die comdirect Bank zählt zu den wichtigsten Anbietern von Devisenkonten in Deutschland.

Für die Kontoeröffnung und die Kontoführung berechnen die meisten Anbieter keine Gebühren.

Devisenhandel Gebühren

Der Handel mit Devisen ist dagegen nicht gebührenfrei. Die damit verbundenen Gebühren werden als Spreads bezeichnet, sie berechnen den Anlegern die Handelsspanne zwischen dem Briefkurs und dem Geldkurs. An dieser Stelle können Anleger schnell Verluste einfahren.

Ein Devisenkonto bietet den Vorteil, dass es niemals Negativsummen ausweist, da die Einzahlung eines Mindestbetrages die Voraussetzung zur Teilnahme am Devisenhandel ist. Euro und US-Dollar sind die dominierenden Weltmarktwährungen. Etwa 70 Prozent des weltweiten Devisenhandels werden in diesen beiden Währungen abgewickelt. Nach der Eröffnung eines Devisenkontos wird das Hauptkonto in Euro oder US-Dollar geführt, während das Unterkonto die Fremdwährung verzeichnet.

Währungen über Forex Broker handeln

Mit ein paar Klicks eröffnen Anleger ein Devisenkonto direkt von ihrem PC aus. Dies geschieht über Forex Broker. Mit ihrer Hilfe gibt der Anleger die Daten unter Anleitung in einzelnen Schritten ein und lädt sich anschließend über den Bestätigungslink die Software herunter. Nach Eröffnung eines derartigen Kontos haben die Anleger die Gelegenheit, Devisen zu verkaufen oder zu kaufen. Über Forex Broker erhalten Anleger Informationen über die Entwicklung des Devisenhandels und natürlich auch die aktuellen Devisenkurse.

Für Privatanleger bietet sich nach Eröffnung eines Devisenkontos der von den Banken angebotene Versuchsmodus an. Für einen gewissen Zeitraum handeln die Anleger mit Spielgeld. So können sie sich mit dieser Anlagemöglichkeit vertraut machen und lernen Chancen und Risiken besser einzuschätzen.

Fazit

Für Geschäftsleute, die in regelmäßigen Geschäftsbeziehungen mit Partnern außerhalb der Euro-Zone stehen, sind Devisenkonten eine praktische und sinnvolle Alternative zu den regulären Geschäftskonten. Sie werden nicht als Anlageform genutzt, sondern lediglich für die täglichen Geschäftstransaktionen. Sie ermöglichen einen weltweit reibungslosen Zahlungsverkehr zwischen den einzelnen Ländern. Währungsverluste und Kursschwankungen fallen nicht mehr ins Gewicht. Ein Risiko ist mit Devisenkonten für geschäftliche Zwecke kaum verbunden.

Für Privatanleger sind Devisenkonten dagegen hochspekulativ und für konservativ ausgerichtete Sparer nicht geeignet. Durch effektvolle Hebeltaktiken können Anleger große Gewinne aber auch hohe Verluste einfahren. Keine Bank und kein Broker kann die Entwicklung der investierten Währungen voraussagen, das Risiko von Währungs- und Kursverlusten innerhalb einer kurzen Zeitspanne ist immanent.

Vergleich

Wir haben verschiedene Angebote auf dem deutschen Markt einem Vergleichstest unterzogen. Der Testsieger ist das oben empfohlene IKB Fremdwährungskonto.

Comdirect

Informationen zum Comdirect Devisenkonto unter comdirect.de/cms/waehrungsanlagen.html

Commerzbank

Informationen zum Commerzbank Devisenkonto unter commerzbank.de/portal/de/privatkunden/wertpapiere-und-maerkte/wertpapiere/devisen/devisen.html

Postbank

Informationen zum Postbank Devisenkonto unter postbank.de/firmenkunden/fk_neu_fremdwaehrungskonto.html

Sparkasse

Informationen zum Sparkasse Devisenkonto unter sparkasse.de/firmenkunden/auslandsgeschaeft/internationaler-zahlungsverkehr/fremdwaehrungskonto.html

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