Offshore Konto anlegen

Offshore KontoInformationen über Off-Shore Konten: Was ist das (Bedeutung und Definition)? Kann man es legal eröffnen und anonym nutzen? Wie legt man einen Offshore Bank Account an?

Offshore-Konto: Was ist das?

Ein Offshore-Konto (englisch: Offshore Account) ist ein Konto auf einem Offshore-Finanzplatz. Diese gibt es sogar in Europa. Allerdings sind die Finanzexperten nicht ganz einig darüber, ob man auch so bekannte Geldanlage-Staaten wie Luxemburg, Liechtenstein und die Schweiz zu den Offshore-Finanzplätzen rechnen sollte.

Ein Offshore-Finanzplatz ist ein Gebilde, welches nicht mit europäischen Finanzämtern in der Weise zusammenarbeitet, dass es Informationen über die Kontoinhaber und/oder ihre Kontenerträge auf Anfrage ohne weitere Prüfung mitteilt.

Das war bis vor wenigen Jahren noch für Länder wie die Schweiz, Zypern oder Luxemburg zu unterstellen. Heute gilt dies innerhalb von Europa für diese beiden Länder nur mehr eingeschränkt, weil diese gegenwärtig zwar keine Informationen an die Finanzämter liefern, aber große Teile der Zins- und sonstigen Erträge automatisiert an die zuständigen staatlichen Stellen der Staaten, aus denen die Konteninhaber kommen, aushändigen. Für die Kanalinseln und für außereuropäische Gebiete (z.B. die Cayman Islands, Seychellen, Singapur, Dubai, Hong Kong, Belize oder die Bermudas) gelten diese Einschränkungen nicht. Oftmals sind dieser Länder auch Steueroasen, es werden dort also nur sehr geringe oder gar keine Steuern auf die Geldeingänge erhoben.

Für wen könnte das Anlegen eines Offshore Bank Accounts sinnvoll sein?

Bei deutschen und anderen europäischen Banken ist die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen selbstverständlich, eine anonyme Kontonutzung ist nicht möglich. Auf Anforderung von Justizstellen werden Konten und Kontenbewegungen offengelegt, beispielsweise um eine Strafverfolgung zu unterstützen oder Steuerhinterziehung zu unterbinden. Wer nicht möchte, dass sein Bankkonto in irgendeiner Hinsicht für staatliche Stellen transparent gemacht wird, der kann es sich überlegen, ein Offshore-Konto anzulegen.

Offshore Banking schafft auch Spielräume für Handlungen, die innerhalb Europas als illegal eingeschätzt werden, die man aber im außereuropäischen Ausland benötigt, um eine Genehmigung zu bekommen oder flexiblere Handlungsoptionen sicherzustellen. Eine große Motivation für das Anlegen von Offshore-Konten entsteht auch dadurch, dass man Zahlungsströme möglichst so gestalten möchte, dass Interessenten jedweder Art (z.B. ehemalige Geschäftspartner oder ehemalige Ehepartner) keine Informationen darüber bekommen können. Hier könnte also die Motivation zum Offshore-Konto eröffnen auch durch nicht legale Handlungsperspektiven bestimmt sein.

Ist ein Offshore-Konto legal?

Das Nutzen des Offshore-Kontos ist völlig legal, sofern man dieses nicht nutzt, um illegale Aktivitäten zu fördern. Jeder kann ich Deutschland oder Europa mit seinem Geld machen, was er will. Ob er es im Inland oder Ausland ausgibt oder ob er es auf ein Inlands-, Auslands- oder Offshore-Konto platziert, ist ihm überlassen.

Wer allerdings als Inländer das Offshore-Girokonto nutzt, um illegale Aktivitäten zu fördern oder illegal Steuern zu sparen, der nutzt das Offshore-Konto auf illegale Weise und muss bei Aufdeckung mit Strafverfolgung, hohen Steuernachzahlungen und Steuerstrafzahlungen rechnen. Eine Aufdeckung ist beispielsweise auf die Weise zu befürchten, wie es in den vergangenen Jahren durch die Steuerflüchtlings-CDs aus der Schweiz, Liechtenstein oder Luxemburg beobachtet werden konnte: Bankmitarbeiter hatten Informationen über Kontenbewegungen und Konteninhaber der Offshore Banking Accounts zu  aus den Datenbanken der Geldinstitute auf CD oder DVD gebrannt (die berüchtigten „Steuersünder CDs“) und an deutsche Steuerbehörden / Finanzämter verkauft.

Offshore-Konto eröffnen

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, um Geld auf ein Offshore-Konto zu bringen. Früher beliebt war der Bargeld-Transfer. Man besuchte den Finanzplatz und hatte das zu übertragende Geld unauffällig in einer Tasche dabei. Solche Vorgehensweisen sind heute immer noch beliebt, wenn es um nahe Offshore-Finanzplätze geht. Allerdings ist dieses Vorgehen nicht unproblematisch, denn innerhalb der EU gibt es Höchstbeträge für Bargeldbesitz und insbesondere bei Grenzübergängen kann dieser kontrolliert werden. Kann man dann nicht nachweisen, dass man legal in den Besitz des Bargeldes gekommen ist, dann wird das Bargeld durch die staatlichen Instanzen eingezogen.

Deshalb setzt man zum Eröffnen und zur Übertragung des Geldes auf das Offshore-Konto besser einen Vermittler ein. Früher haben das einheimische Banken gern übernommen, weil sie selbst auf den Offshore-Finanzplätzen mit eigenen Unternehmen oder über Geschäftspartner aktiv waren. Das funktioniert auch heute noch teilweise, wobei in vielen Fällen der Geldtransfer über verschiedene Stationen geleitet werden muss, was zu hohen Transferkosten führen kann. Außerdem muss man sich darüber klar werden, dass der Abgang des Geldes vom inländischen Konto dokumentiert wird und damit für polizeiliche oder steuerliche Ermittlungen eine Datenspur entsteht.


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